URSA MINI 4K BEIM DREH DES JAPANISCHEN FILMHITS FUELED: A MAN CALLED „PIRATE“
IM EINSATZ

Fremont, Kalifornien, USA – 30. März 2017 – Blackmagic Design teilte heute mit, dass die URSA Mini 4K EF beim Dreh der VFX-Shots für den neuesten Filmhit „Fueled: A Man Called ‚Pirate‘“ – im Originaltitel „Kaizoku to Yobareta Otoko” – des beliebten Filmemachers Takashi Yamazaki zum Einsatz kam. Die RAW-Footage der URSA Mini wurde zunächst in DaVinci Resolve Studio de-bayered und anschließend fürs Compositing verwendet.

„Fueled: A Man Called ‚Pirate‘“ ist der aktuellste Film vom VFX-Team der Produktionsfirma Shirogumi Inc., dem schon vorher einige Kassenschlager gelungen waren, darunter „Always: Sunset on Third Street” und „Eternal Zero – Flight of No Return”. Für die Produktion versammelte sich dasselbe Team, das auch Yamazakis vorherigen Film, „Eternal Zero – Flight of No Return” kreiert hatte. Dieser schaffte es auf Platz eins der besten japanischen Filme 2014. Beim neuen Film handelt es sich um eine Adaption des beliebten Romans von Naoki Hyakuta und ist im Groben an die Geschichte von Sazō Idemitsu angelehnt, den Gründer des japanischen Ölunternehmens Idemitsu Kosan. Protagonist des Films ist Jozo Kunioka, dessen Figur sich an Sazō Idemitsu orientiert. Jozo Kunioka sieht sich bei der Ausweitung seines Unternehmens Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts vor so einige Herausforderungen gestellt. Gespielt wird die Figur des zwanzig- bis neunzigjährigen Jozo vom populären Schauspieler Jyunichi Okada.

Für Hintergrundaufnahmen, die letztlich mit den Greenscreen-Shots des Films abgeglichen wurden, benutzte das Produktionsteam die URSA Mini 4K von Blackmagic Design. „Es war eine Herausforderung, VFX-Material aufzuzeichnen, das zur übrigen Footage passt“, sagte Eisin Okubo, VFX-Designer von Shirogumi.

Für zusätzliche Aufnahmen benötigte Okubos Team eine bedienfreundliche Kamera mit interner Aufzeichnung, die sowohl 4K als auch RAW unterstützt. Darüber hinaus musste die Footage in der Postproduktion mühelos zu bearbeiten sein.

„Als die kompletten Dreharbeiten abgeschlossen waren, musste Masayuki Hosoyama aus unserem Drehteam zusätzliches Material für die VFX-Shots aufzeichnen. Das war das erste Mal, dass er eine URSA Mini 4K in der Hand hatte. Außerdem hatte er nur einen Tag Zeit, den Dreh vorzubereiten und sich mit der Kamera vertraut zu machen. Das gelang ihm aber ohne Probleme und der Dreh verlief einwandfrei. Professionelles Equipment ist normalerweise sehr kompliziert in der Handhabung. Wenn man damit nicht vertraut ist, macht man eben Fehler. Aber die Einstellungen der URSA Mini 4K sind kinderleicht, wenn man schon ein bisschen Erfahrung als Kameramann gesammelt hat“, so Okubo.

Gedreht wurde an einem Strand in der Umgebung. „Für unsere andere Kamera braucht man einen externen Rekorder und einen Kameraassistenten und damit auch eine größere Crew. Die URSA Mini 4K hingegen zeichnet intern auf und erlaubt einem so den Dreh mit minimaler Besetzung. Es war ein großer Vorteil, die Aufnahmen direkt nach dem Dreh überprüfen zu können. Und da es sich um das EF-Modell handelte, konnten wir unsere bereits vorhandenen Objektive verwenden“, fuhr er fort.

4K- und RAW-Unterstützung waren bei der Auswahl der Kamera für die Postproduktion wichtige Faktoren. „Wir mussten Einstellungen neu kadrieren oder bestimmte Filmausschnitte für den VFX-Prozess auswählen können. Deshalb brauchten wir eine bessere Auflösung als 2K, was wiederum die Auslieferungsauflösung war. Außerdem wurden die CG-Shots im 16 Bit Half-Floating-Point-Format gerendert, d. h. die Footage für die Composite-Shots musste einen breiten Dynamikumfang von zwölf Blendenstufen haben. Wichtig war auch, dass wir die Bayer-Matrix ohne fremde Hilfe korrekt entfernen konnten“, erklärte Okubo.

Für die Farbverwaltung verwendete Okubos Team das Farbmanagementsystem ACES OpenColorIO und stellte für die Postproduktion schließlich einen Master in 2K DCI-P3 zur Verfügung. Auch die Dateien für das VFX-Team mussten Daten enthalten, deren Farbbeschreibung bereits umgesetzt war. Wie im Bereich der VFX üblich, mussten alle Shots Informationsdaten zu Farbraum, Gamma und zum Dynamikumfang zur Verfügung stellen.

„Einer der Gründe, warum wir uns für die URSA Mini 4K entschieden, war, dass wir die RAW-Daten der Kamera mithilfe der DaVinci Resolve Studio Color Management Funktion mühelos zu ACES konvertieren konnten. Okubo führte fort: „Da die URSA Mini 4K und DaVinci Resolve Studio beide von Blackmagic Design hergestellt werden, kennt die Firma das Farbprofil in- und auswendig. Und wir können ohne weitere Umschweife die korrekten Farben ausgeben.“

Das Team nutzte einen Color-Checker im Color Match Tool von DaVinci Resolve Studio, um lineare .EXR-Daten gemäß ACES auszugeben. Das erlaubte eine effiziente Weiterleitung der Daten an ein Filmlabor fürs Grading. Und jede Abteilung war in der Lage, die Einstellungen in der exakt gleichen Farbgebung anzusehen.

„Die URSA Mini 4K hat sich für den Dreh der VFX-Shots als unglaublich praktisch erwiesen. Bei all den Anforderungen, die wir hatten, wäre keine andere Kamera infrage gekommen“, resümierte Okubo.

PRESSEFOTOS

Produktfotos der Blackmagic URSA Mini 4K, von DaVinci Resolve Studio und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Wellenform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Herstellers gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Nähere Informationen erhalten Sie unter www.blackmagicdesign.com/de.

