OSCARNOMINIERTER DOKUMENTARFILM  WRITING WITH FIRE
 MIT DAVINCI RESOLVE STUDIO FERTIGGESTELLT

Fremont, Kalifornien, USA – 19. Mai 2022 – Blackmagic Design hat heute mitgeteilt, dass die in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für einen Oscar nominierte Doku „Writing With Fire“ mit DaVinci Resolve Studio nebst DaVinci Resolve Advanced Panels postproduziert wurde. Eingesetzt wurde die Software des Herstellers für Schnitt, Farbkorrektur, visuelle Effekte (VFX) und Audiopostproduktion dabei vorrangig für Farbkorrektur, Online-Schnitt und die Verwaltung der für den Film benötigten Deliverables.

Der unter der Regie von Sushmit Gosh und Rintu Thomas entstandene Dokumentarfilm erzählt die Geschichte der „Khabar Lahariya“, Indiens einziger von Frauen der Dalit-Kaste betriebenen Zeitung. Im Film wird gezeigt, wie die Chefreporterin und ihre beiden Berufskolleginnen inmitten einer männerdominierten Pressewelt mit Traditionen brechen und das Konzept Macht neu definieren.

Die in Mumbai ansässige Firma Bridge PostWorks verantwortete die Postproduktion für den Film. Dort besorgte der Branchenveteran Sidharth Meer, dessen Werk Dutzende Filme und TV-Sendungen wie „Badhaai Do“, „Cobalt Blue“ und „Eeb Allay Ooo!“ umfasst, das Grading, Online-Editing und Conforming.

„,Writing With Fire‘ ist eine sehr fesselnde, beflügelnde und mächtige Story über den Journalismus und unsere Demokratie. Unser wichtigstes zu Beginn des Projekts formuliertes Ziel bestand darin, Zuschauern die Zeit und das kulturelle Umfeld näherzubringen. Wir wollten also keinen Look im herkömmlichen Sinne und auch keine starken, aufdringlichen Bilder, die womöglich das Publikum aus der Story rausholen würden“, erklärte Meer.

Das Gros des Films wurde über einen Zeitraum von vier Jahren in Uttar Pradesh gefilmt, einem indischen Bundesstaat mit extremem Klima und innen wie außen kunterbunt gestrichenen Häusern. Die Einstellungen für den Film waren eine Mischung aus Interviews in halbnaher bis naher Perspektive und Bildmaterial der drei Reporter im Dienst. In DaVinci Resolve Studio konnten wir jede einzelne Einstellung so abstimmen, dass die Darsteller trotz der intensiven Farben von Beleuchtung und Hintergründen voll im Mittelpunkt standen.

„Die Kinematografen Sushmit Ghosh und Karan Thapliyal erfassten wunderbares Bildmaterial. Allerdings tendierte das von den Wänden reflektierte Licht durch die knallbunt gestrichenen Oberflächen dazu, auch die Hauttöne zu beeinflussen. In DaVinci Resolve benutzten wir die Werkzeuge für Primärkorrekturen, um gut ausgewogene Hauttöne zu erzielen und zugleich die Farben der Umgebung zu bewahren. Sobald wir ein Bild abgestimmt hatten, brauchte es dafür lediglich ein wenig Farbverstärkung“, fügte er hinzu. „Letztendlich griffen wir zu so ziemlich jedem Primary-Tool in Resolve, um das unterschiedliche Bildmaterial, egal wie und wann es gedreht worden war, abzugleichen und ihm ein einheitliches Aussehen zu geben.“

Neben der Farbkorrektur setzte Meer auch für Schnitt und Auslieferung stark auf die entsprechenden Werkzeuge in DaVinci Resolve Studio. Beim Film fielen auch viele Conforming-Aufgaben wie Titel- und Grafikeinblendungen an. Es galt ebenfalls, separate Looks von Smartphone-Bildern zu erstellen ebenso wie Clips, die den Eindruck von Webseiten mit darin spielenden YouTube-Videos komplett mit Untertiteln erweckten.

Meer erklärte: „Es waren die Edit- und Deliver-Arbeitsräume, mit denen Resolve uns vollends begeisterte. Wir mussten das eingegangene Ursprungsmaterial so conformen, dass es genau mit dem Offline-Material abgeglichen war und es so organisieren, dass wir später alles problemlos wiederfinden würden. All das ermöglichten Resolves bequeme Conform-Tools und die Möglichkeit, in mehreren Video- und Audiospuren all die verschiedenen Elemente zu handhaben und diesen wo gewünscht ein individuelles Grading zu geben.“

Für die inzwischen erfolgten Vorführungen in Kinos, auf Dutzenden Online Festivals und die Einreichung für einen Oscar bei der Academy of Motion Picture Arts and Sciences mussten Deliverables von „Writing With Fire“ erstellt werden.

„Mit Resolve konnten wir verschiedene Filmversionen ausliefern und bequem Text- und Grafik-Einblendungen und den Ton ein- oder ausschalten, ohne jedes Mal mehrere Timelines zu erstellen und das Grading jeder einzelnen festzuhalten. Jedes der Deliverables, angefangen vom Haupt-DCP mit 5.1-Surround-Sound bis hin zu den komprimierten Versionen fürs Internet wurden in DaVinci Resolve gerendert“, berichtete Meer.

PRESSEFOTOS

Produktfotos von DaVinci Resolve Studio, den DaVinci Resolve Advanced Panels und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

