MIT BLACKMAGIC PYXIS BEIM DREH IN KAFFEE‑COMMUNITYS

  Abgelegene Drehorte, schnelle Setups und hartes   Sonnenlicht prägten Dokumentarproduktion in Äthiopien und China

Manchester, Vereinigtes Königreich - Montag 1. Juni 2026 - Filmemacher Konstantin Kovalev, Gründer von Filmed by Few, arbeitete mit der Premium-Kaffeemarke WatchHouse zusammen, um eine Reihe von Herkunftsdokumentationen zu produzieren, die die Menschen und Gemeinschaften hinter der globalen Lieferkette in den Fokus rücken.

Gedreht wurde in den abgelegenen Hochlandregionen Äthiopiens sowie in den Anbaugebieten Chinas. Das Projekt stellte hohe Anforderungen an das Kamera-Setup. Es musste leicht zu transportieren sein und lange Drehtage mit eingeschränktem Zugang zu Netzstrom bewältigen.

„Unser roter Faden war die Reise von der Bohne bis zur Tasse. Der Fokus sollte auf den Produzenten, den Arbeitsabläufen, sowie den Familien hinter der Lieferkette liegen“, sagte Kovalev. „Während es in Äthiopien stark um die Gemeinschaft ging, stand in China das Thema Nachhaltigkeit im Vordergrund.“

Der Dreh in Äthiopien bedeutete Herausforderungen wie abgelegene Gebiete, eine begrenzte Infrastruktur und eine unzuverlässige Stromversorgung. Das brachte Kovalev zur PYXIS, einer digitalen Filmkamera im Box-Design, die sich leicht riggen, kompakt verpacken und mit den mitgeführten Akkus betreiben ließ. „Alles musste in einen Rucksack passen. Die Kamera musste kompakt, robust und schnell einsatzbereit sein“, erklärte Kovalev. „Beim Arbeiten an Dokus gibt es keinen zweiten Take.“

Kovalev fügte hinzu: „Ich brauchte eine Kamera, die sofort bereit ist, wenn etwas passiert. In kleineren Communitys wirken große Rigs schnell einschüchternd. Die PYXIS ist kompakt genug, um nicht aufdringlich zu wirken und genau das hilft uns, intimere Momente einzufangen.“

Weil die Filme sowohl für Instagram als auch für YouTube bestimmt waren, spielte die Aufzeichnung in 3:2-Open-Gate eine zentrale Rolle. So konnte die gesamte Sensorfläche genutzt werden. „Das hat uns erlaubt, frei für unsere Story zu kadrieren und später Hoch- und Querformat-Versionen im Schnitt zu erzeugen, ohne die Bildkomposition zu beeinträchtigen. Das war ein echter Wendepunkt.“

Für die Dreharbeiten in China setzte Kovalev neben der PYXIS 6K auch die Digitalfilmkamera Blackmagic PYXIS 12K ein. „Ich wollte eine Hauptkamera, die noch vielseitiger einsetzbar ist“, so Kovalev. „Die PYXIS 12K mit ihrem RGBW-Sensor hat mir genau diese Flexibilität gegeben. Die Footage der beiden Kameras lässt sich nahtlos zusammenschneiden, sodass die Kombination mit der 6K problemlos war.“

Dank der gemeinsamen Color Science ließ sich das Material der beiden Kameras ohne zusätzliches Abgleichen im Grading kombinieren. „Im Dokumentarbereich arbeitet man mit vorhandenem Licht“, so Kovalev. „Der RGBW-Sensor bietet einen größeren Dynamikumfang und gab uns beim Außendreh vor allem um die Mittagszeit mehr Spielraum. Wenn man im harten Sonnenlicht dreht und keine Möglichkeit zum Zurücksetzen hat, hilft es enorm, die Details zu erhalten und die Highlights zurückzunehmen.“

Gedreht wurde mit 25 fps in Blackmagic RAW 8:1 bei unterschiedlichen Auflösungen. Schnitt und Farbkorrektur erfolgten vollständig in DaVinci Resolve Studio. „Alle Aspekte der Postproduktion erfolgten in einer einzigen Software. Das hat vieles vereinfacht.“

Durch die in Blackmagic RAW eingebetteten Metadaten standen alle Informationen direkt in DaVinci Resolve Studio zur Verfügung. Das beschleunigte die die Anpassungen bei Belichtung und Farbkorrektur. „Bei solchen Run-and-Gun-Drehs trifft man nicht immer jede Einstellung perfekt, aber der Blackmagic-RAW-Workflow macht es einfach, das im Grading zu korrigieren.

Die Zuverlässigkeit war für Kovalev das entscheidende Merkmal der PYXIS Plattform. „Die beste Kamera ist eine, über die man sich keine Gedanken machen muss“, so Kovalev. „Man will keine Momente verpassen, nur weil die Kamera beim Hochfahren streikt.“

Vor etwa fünf Jahren begann Kovalev mit Blackmagic Design Produkten zu arbeiten, als er hauptberuflich ins Filmemachen einstieg. „Ich habe mit der Pocket Cinema Camera 4K angefangen und mich seitdem durch das Sortiment gearbeitet“, sagte Kovalev. „Die Kombination aus Bildqualität, nahtloser Integration mit DaVinci Resolve und die kreative Kontrolle macht die Entscheidung leicht bei Blackmagic Design zu bleiben.

MEIN PYXIS 12K-RIG UND -SETUP

Base-Rig: MID49-Baseplate und Rainbow-Griff, MID49-Seitenplatte mit integrierter Audio-Breakout-Box sowie Nitze-Seitengriff fürs Filmen aus der Hand. „Das MID49-System ist modular aufgebaut. Wenn maximale Mobilität gefragt war, konnte ich die Kamera auf den Body und einen Griff reduzieren, oder das komplette Rig aufbauen, wenn wir Zeit für ein Setup hatten.“

Objektive: Objektive: Carl Zeiss Jena 20mm F2.8 PL, Carl Zeiss Jena 35mm F2.4 PL, Helios 44-2 58mm F2.0 PL, Carl Zeiss Jena 135mm F3.5 PL. „Die Objektive von Zeiss aus Jenaer Glas sind kompakt, scharf, haben Charakter und sind dabei unkompliziert in der Handhabung. Das Helios bot mir eine weichere Option für Nahaufnahmen. Mit diesen vier Objektiven konnte ich das meiste abdecken, ohne schwere Zoom-Objektive mitzunehmen.“

Monitoring: Blackmagic PYXIS Monitor. „Ein nativer Monitor, der direkt mit der Kamera kommuniziert, vereinfacht das Setup und reduziert potenzielle Kompatibilitätsprobleme. Gerade bei solchen Außendrehs will man möglichst wenige Fehlerquellen.“

Audio: Audio-Technica AT875R Richtmikrofon, eingespeist über die Breakout-Box der Seitenplatte. „Für den Umgebungston und einfache Interviews lieferte es brauchbaren Ton, ohne einen zusätzlichen Rekorder in den Workflow integrieren zu müssen.

Aufzeichnungs-Settings: Aufzeichnung in Blackmagic RAW 8:1 bei konstanter Bitrate in 4K und 8K, Highspeed mit 17:9 bei 100 fps sowie 8K-Open-Gate für maximale Auflösung. „So konnten wir die Einstellungen flexibel an die jeweilige Szene anpassen und gleichzeitig Dateigrößen und Speicherbedarf beim Außendreh kalkulierbar halten.“

Datenworkflow: Am Ende jedes Drehtags wurden die Aufnahmen von CFexpress-Karten auf zwei externe Samsung T5/T7 SSDs kopiert. Die Laufwerke wurden getrennt aufbewahrt, bevor die Karten für den nächsten Tag gelöscht und formatiert wurden. „Das war ein sehr simples System, das perfekt funktionierte.“

PRESSEFOTOS

Produktfotos der PYXIS 6K, PYXIS 12K, des PYXIS Monitor, von DaVinci Resolve Studio und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

