PILOTFILME VON NEW YORK CITY MEDIAS HALF LIFE
 UND  MATURITY
IN DAVINCI RESOLVE GESCHNITTEN UND GEGRADET

Fremont, Kalifornien, USA – 9 . Februar 2018 – Blackmagic Design teilte heute mit, dass die beiden neuen im Januar ausgestrahlten Auftaktepisoden von New York City (NYC) Medias „Half-Life“ und „Maturity“ in DaVinci Resolve geschnitten und farblich nachbearbeitet wurden. Die Drehbücher für diese beiden Sendungen hatten die Organisationen NYC Mayor’s Office of Media and Entertainment (MOME) und Brooklyn College’s Feirstein Graduate School of Cinema unter 300 Konkurrenzeinreichungen herausgepickt, um sie zu realisieren und an über 18 Millionen Haushalte im Sendebereich von NYC Media auszustrahlen.

Die von Patty Carey-Perazzo verfasste und entwickelte Story „Half-Life“ beschreibt, wie Patty zwischen den anspruchsvollen Welten ihres Familienlebens und der der Filmproduktion hin und her gerissen wird. „Maturity“ – geschrieben und realisiert von Robin Rose Stinger – begleitet die Krankenschwester Jessica Meadowbrook aus Kansas, USA, in der ersten Woche ihres neuen Jobs in einem Seniorenwohnheim in der Bronx. Gefilmt wurden beide Episoden in New York City und die Postproduktion erledigten Filmstudierende der Feirstein Graduate School of Cinema.

Der Postproduktionsproduzent für beide Filme, Charles Haine, optierte nach ausgiebiger Diskussion mit den Schnitt-Teams dafür, die gesamten Schnitt- und Farbkorrekturarbeiten an diesen Pilotfilmen in DaVinci Resolve 14 zu konsolidieren. Das Grading beider Filme vollbrachte Alex Berman. Den Schnitt für „Half-Life“ machte Kaitlyn Cortes und „Maturity“ wurde von Lily Kleinman geschnitten.

„Die inhärenten spezifischen Schwierigkeiten beider Projekte erforderten einen singulären Ansatz für Schnitt und Farbkorrektur. ,Half-Life‘ wurde mit zwei Kameras an 30 verschiedenen Locations innerhalb von fünf Tagen gefilmt. ,Maturity‘ wurde als Sitcom in einem Altersheim gedreht und es oblag dem Grading, diesem potenziell depressiv grauen Ort ein dynamisches, sonniges Flair zu verleihen“, sagte Haine. „Einen kohäsiven Look mit ebenso zusammenhängender Storyline für beide Filme aus der Taufe zu heben verlangte schon im Frühstadium der Post nach Schnitt- und Farbkorrekturfunktionen vom Feinsten. Darum entschieden wir uns für DaVinci Resolve 14“.

Für „Half-Life“ hatte man Cortes angewiesen, die Spannungen zwischen den privaten und beruflichen Welten eines in NYC ansässigen Locationscouts zu erwecken. Ihr wurden Unmengen an Footage von mehreren Kameras ausgehändigt, in der sich das ganze Look- und Stimmungsspektrum von den 30 Locations widerspiegelte. Da sie in DaVinci Resolve arbeitete, konnte sie sich dank der neuen Chat-Feature dieser Software während des Schnitts ständig mit dem Schnittassistenten austauschen. Sie bediente sich auch der „Dynamic Project Switching“-Funktion in DaVinci Resolve, mit der sie schnell Projekte wechseln, Clips kopieren und einfügen sowie Timelines und Node-Einstellungen hin und her schieben konnte.

„Die Schnitt-Tools in DaVinci Resolve waren mir sehr vertraut und ich konnte damit gleich voll loslegen. In DaVinci Resolve stecken so manche geniale Features, mit denen man leicht experimentieren und neue Schnittkonzepte ausprobieren kann. Da tat sich besonders das Dynamic Project Switching hervor“, berichtete Cortes. „Dass man wechseln kann, ohne erst die Seite schließen zu müssen ermöglichte mir eine echt nahtlose Arbeitsweise. Und bei all dem optisch sehr unterschiedlichen Material konnte ich so herumprobieren und flink zwischen Konzepten hin und her springen.“

„Toll fand ich auch, dass ich dabei im gleichen System bleiben konnte wie Alex. Weil wir beide in DaVinci Resolve 14 arbeiteten, konnten wir das in die Software integrierte Chatsystem benutzen und das brachte mich beim Schneiden voll in die richtige Spur“, fügte Cortes hinzu.

Für „Maternity“ sollte Kleinmann die Footage von zwei Kameras zusammenbringen. Eigentlich hätte sie im Laufe mehrerer Tage entstehen sollen, letztendlich musste die gesamte Story dann aber an einem Tag abgefilmt werden. „Eine Story über mehrere Tage hinweg zu erzählen im Gegensatz zu nur 24 Stunden macht für den Schnitt einen Riesenunterschied. Schnitt und Farbkorrektur mussten ganz eng koordiniert werden, um die Story vom Ablauf her und auch in puncto Look und Stimmung durchgängig zu halten. DaVinci Resolves Schnittfunktionen sind enorm leistungsstark und die UI-Erfahrung war auch ausgezeichnet“, resümierte Kleinman.

Dass sie in der gleichen Software wie der Colorist arbeiten konnte, nutzte Kleinman voll aus. „Der DP filmte kontrastarme RED-Dailies und auf dieser Basis Entscheidungen für den Schnitt zu fällen, wäre einfach ein stimmungsmäßiger Downer gewesen. Hier war aber das Gegenteil der Fall. Weil einem beim Schneiden und Graden in DaVinci Resolve das Roundtripping bei jeder Änderung erspart wird, hatten wir schnell diverse Edits mit einem Grading vorzuzeigen. Kein einziges Mal bekam jemand eine ungegradete Szene zur Ansicht präsentiert. Das war super, weil man so bei Meetings nicht mit den Kommentaren zu frühen Passes konfrontiert wurde, zu denen sich die Beteiligten hingerissen sahen, weil die üble Farbgebung in den Einstellungen sie vom Schnitt abgelenkt hatte“, sagte Kleinmann weiter.

Beim Grading beider Pilotfilme hatte man Berman aufgetragen, mit der Farbkorrektur Hand an ein regelrechtes Bataillon besonderer Herausforderungen zu legen.

„Bei ,Half-Life‘ lag die erste grundlegende Herausforderung darin, die bei ständig wechselndem Sonnenlicht über mehrere Tage hinweg gefilmten Szenen auf Konsistenz zu trimmen. Nachdem ich eine Szene farblich abgeglichen hatte, setzte ich DaVincis Power Windows ein, um die Aufmerksamkeit auf bestimmte Charaktere zu leiten und manchmal auch, um ihre Gesichter schärfer zu zeichnen. Ich bearbeitete auch die Bereiche außerhalb des Windows und passte so die Schärfentiefe in den betroffenen Clips an“, sagte Berman.

Er fuhr fort: „Der DP hatte herrliche Bilder in 6K gedreht. Diese ursprünglich als Totalen kadrierten Einstellungen wurden später aber auf Nahaufnahmen beschnitten. Beim Zusammenschneiden der Totalen fielen mir die unterschiedlichen Texturen der Bilder besonders ins Auge. Also benutzte ich DaVincis beispielloses Noise-Reduction-Tool in variierenden Abstufungen bei den vergrößerten Partien und setzte wieder etwas Schärfe rein. Für die in der Totalen verbleibenden Clips griff ich zu DaVincis Blur-Tool und nahm damit ganz sanft die Schärfe etwas zurück. So wurde die durchgehende Textur der Szenen erzielt.“

„Die Kinematografie in ,Maturity‘ war auch eine große Bereicherung. Der Regisseur, DP und ich bastelten einen gemäldeartigen, etwas an Monet erinnernden impressionistischen Look. Sanft und rein. Den Look intensivierten wir dann mit Sättigung und satten Schwarztönen. Die Hauptdarstellerin ist umwerfend schön mit ihren alabasterweißen Hauttönen und ihrer kontrastierenden üppigen roten Haarpracht. Egal welche Richtung ich mit dem Gesamtlook einer Szene einschlug, diese pure Schönheit wollte ich bewahren“, erzählte Berman.

„In einer an einem trostlosen, grauen Tag gefilmten Szene wollten wir eine freudvollere, hellere und etwas wärmere Stimmung erreichen. Ich benutzte DaVincis benutzerdefinierten Graphen, um das Ganze in diese Richtung zu bewegen. Mit den HSL-Qualifizierern innerhalb eines Windows bewahrte ich die Töne ihrer weißen Haut. Ganz wesentlich war auch der Einsatz der Camera Raw Palette in DaVinci, um mühelos Details aus den Lichtern zu retten, indem ich die ISO-Werte und Belichtung bei bestimmten Clips im ganzen Film justierte.“

„Half-Life“ und „Maturity“ werden im Januar 2018 auf NYC Media ausgestrahlt. Näheres finden Sie unter www.ny1.com/nyc/all-boroughs

PRESSEFOTOS

Produktfotos von DaVinci Resolve und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Wellenform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

