NEUES ONE-SHOT-MUSIKVIDEO VON SCOTT BRADLEE’S  POSTMODERN JUKEBOX
MIT URSA MINI PRO GEDREHT

Fremont, Kalifornien, USA – 23. Februar 2018  – Laut Blackmagic Design drehte DP Clint Byrne das Musikvideo zum Song „Don’t Stop Believin’“ von Postmodern Jukebox unter Einsatz einer Blackmagic URSA Mini Pro Digitalfilmkamera und eines Video Assist 4K Monitors/Rekorders. Byrne drehte das gesamte Musikvideo in einer Plansequenz. Dabei folgt er den Musikern durch ein Partyhaus voller Gäste.

Bei Scott Bradlee’s Postmodern Jukebox – auch unter der Abkürzung PMJ bekannt – handelt es sich um ein rotierendes Musikkollektiv, das Popmusik auf eine Zeitreise schickt und moderne Musik sowie Hitklassiker im Stil unterschiedlicher älterer Musikgenres neu erfindet. Die Band, bei der bis heute mehr als 70 verschiedene Musiker mitgewirkt haben, wurde von Pianist Scott Bradlee in New York City gegründet und ist bereits auf fünf Kontinenten aufgetreten. Das virale Hitprojekt konnte bis dato allein auf YouTube mehr als 900 Millionen Klicks und mehr als 3,1 Millionen Abonnenten einheimsen. Auf Facebook hat es über 1.3 Millionen Follower.

Das Konzept für das Musikvideo wurde von Bradlee und Regisseur Abraham Roofeh ausgetüftelt. „Postmodern Jukebox ist bekannt für beeindruckende live aufgezeichnete One-Shot-Musikvideos, in denen die Band an einem Set performt. Aber wir wollten dem Ganzen einen anderen Kniff verpassen. Zwar sollte es bei der Plansequenz bleiben, aber wir wollten Bewegung ins Spiel bringen“, erklärte Roofeh. „Der Song ‚Don’t Stop Believin’‘ verkörpert die Hoffnung in schwierigen Zeiten. Deshalb wollten wir in diesem Video zwei Welten gegenüberstellen. Am Set ist eine Party in vollem Gange, aber anstatt den Gästen folgen wir den Bediensteten. Zu Beginn konzentrieren wir uns ganz auf die Band, damit es wie eines ihrer normalen Videos wirkt. Aber dann wird die Handlung plötzlich von einer singenden Bedienung gekapert, die ins Bild läuft und uns auf eine wilde Reise durchs Haus mitnimmt, in deren Verlauf sich die Handlung entfaltet.“

Da das Video der Party durch mehrere Räume hindurch bis in den Garten des Hauses folgt, mussten die Choreografien der Band und der Filmcrew bis ins kleinste Detail sitzen. „Bei der ganzen Action und Filmerei waren wir auf sorgfältige Vorbereitungen angewiesen. Jede Bewegung musste abgestimmt werden, damit wir uns in einem Rutsch durchs Haus bewegen konnten. Dabei ging es nicht nur um die Darsteller. Auch Türen mussten sich im rechten Moment öffnen, Gegenstände vorher aus dem Weg geräumt und Licht rechtzeitig ein- und ausgeschaltet werden, damit die bewegten Gegenstände keine unerwünschten Schatten warfen. Im Grunde genommen wollte jede Bewegung für einen reibungslosen Dreh minutiös geplant sein“, so Roofeh.

„Wir wählten eine URSA Mini Pro für den Dreh, weil sie sehr organische Bilder macht. Wir fanden, dass das gut zum analogen Charakter einer Band wie Postmodern Jukebox passt. Das Musikvideo sollte ein Hollywood-Feeling herüberbringen, das zum Stil der Band passt. Da die URSA Mini Pro einen austauschbaren Objektivanschluss hat, konnten wir alte unbeschichtete PL-Objektive verwenden. Die haben für interessante Streulichteffekte gesorgt und den Bewegungen das gewisse Extra verliehen“, sagte Byrne. „Einen der eingebauten Graufilter habe ich für ein bisschen Spielraum genutzt, sodass ich die Blende ohne Kompendium oder zusätzliches Gewicht auf T2.2 öffnen konnte. Beim Durchschlängeln zwischen Sängern und Tänzern konnten wir kein klobiges Equipment gebrauchen.“

Im Verlauf des Drehs musste sich die Crew durch sieben Räume und ca. 40 Musiker, Darsteller und Tänzer hindurch bewegen.

„Wir brauchten eine Kamera, die leicht und wendig ist“, führte Byrne fort. „Das Haus, in dem wir filmten, war riesig, aber die Türöffnungen waren unglaublich eng. Trotzdem mussten wir uns während des Filmens so elegant wie möglich dort durchzwängen. Die kompakte Größe der URSA Mini Pro hat das aber möglich gemacht. Und dank ihres Fliegengewichts habe ich 17 Takes durchgehalten, ohne danach zu erschöpft zu sein.“

Byrne paarte die URSA Mini Pro mit einem Video Assist 4K, der als Monitor und zur Aufzeichnung von Proxys diente. „Bei allem, was in dem Video passiert, haben wir 17 Takes gebraucht, um in diesem einen Rutsch alles genau so einzufangen, wie wir es haben wollten. Nach jedem Take sahen wir uns das Aufgezeichnete mit allen Mitwirkenden auf dem Video Assist 4K noch einmal an, um zu sehen, was wir beim nächsten Durchgang besser machen konnten“, erklärte er.

Da die Crew innerhalb eines Takes alles richtig in den Kasten kriegen musste, war die Zuverlässigkeit der Kamera äußerste Priorität.

„Aus Erfahrungen mit vorherigen Projekten wussten Roofeh und ich, dass die URSA Mini Pro das zuverlässige Zugpferd sein würde, das wir brauchten. Die Natur des Drehs ließ keinen Spielraum für technische Probleme mit der Kamera. Und sie hat uns nicht im Stich gelassen“, so Byrne. „Auch der Dynamikumfang war wegen der wechselnden Lichtverhältnisse zwischen den verschiedenen Räumen und dem Garten wichtig. Die Einstellung wirkte nie zu düster oder zu hell und auch die Details blieben erhalten.“

„Als Backup hatten wir den Plan, Schnittpunkte zu benutzen, die wir in die Choreografie eingearbeitet hatten. Aber letztendlich brauchten wir die gar nicht. Sobald wir mit dem Dreh begannen und alles in Bewegung sahen, wussten wir, dass wir es in einem Take schaffen und unser Ziel erreichen würden. Mit dem Endergebnis könnten wir zufriedener nicht sein“, sagte Byrne abschließend.

Das Musikvideo finden Sie unter: https://youtu.be/UngXu2zwF9E. Weitere Informationen zu Postmodern Jukebox finden Sie unter: www.postmodernjukebox.com

PRESSEFOTOS

Produktfotos der URSA Mini Pro, des Video Assist 4K und aller anderen Produkte von Blackmagic Design sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Wellenform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

