FX-EINSTELLUNGEN FÜR EPISODENDRAMA  GERMINAL
MIT URSA MINI PRO 12K GEFILMT

Manchester, Vereinigtes Königreich – 27. Oktober 2021 – Blackmagic Design teilte heute mit, dass im gesamten Verlauf der Digital-Intermediate-Pipeline für das französische Episodendrama „Germinal“ DaVinci Resolve im Einsatz war und wichtige VFX-Einstellungen mit einer Blackmagic URSA Mini Pro 12K erfasst wurden.

Die Adaption des berühmten Romans „Germinal“ des französischen Schriftstellers Émile Zola spielt in den 1860er Jahren in Nordfrankreich. Es geht um einen Streik der Kohlebergleute.

Das sechsteilige Drama holte bei den diesjährigen „Series Mania“-Filmpreisen einen Publikumsaward. Es entstand unter der Regie von David Hourrègue und der Kameraführung von Xavier Dolléans.

„Germinal“ ist eine Koproduktion zwischen Banijay Studios France und Picantovo, die im Auftrag von France Télévisions mit der Unterstützung von La Région Hauts de France in Zusammenarbeit mit Rai Fiction und Salto entstand. Weitere Unterstützung leisteten Procirep Société des Producteurs und Angoa unter Beteiligung des CNC. Den Filmvertrieb besorgt Banijay Rights.

Arnaud Leviez von Digital District leitete den Bereich Visual Effects und Deflight Colorist Karim El Katari nahm die Farbkorrektur vor. Zusammen mit Color Scientist Florine Bel erstellte Deflight eine Show-LUT mit dem Kontrast von Kodak TRI X 320 Film im ACES-Farbraum, die für das Monitoring am Set in Rec. 709 konvertiert wurde.

Zur Erfassung von anamorphotischem 4K-Material für ein Seitenverhältnis von 2,40:1 musste Dolléans die Möglichkeit gegeben sein, bei höheren Bildwechselraten zu filmen. „Es waren diese höheren Frameraten in 8K, die mein anfängliches Interesse an der URSA Mini Pro 12K erweckten“, erzählt Dolléans.

„Angenehm überraschte mich dann, dass die höhere Auflösung kein übertrieben scharfes Bild hervorbrachte. Im Gegenteil, bei dieser Auflösung entsteht durch präzises Rendern von Linien und Kurven ein sogar noch feineres, weicher wirkendes Bild.“

Überdies erkannte Dolléans den Nutzen der höheren Auflösung für die VFX-Pipeline, denn es kommen allein in der ersten Folge 200 VFX-Einstellungen vor.

„Die Dreharbeiten fanden von Oktober bis Dezember und mit vielen Komparsen statt, was uns vor einige logistische Herausforderungen stellte“, sagte Dolléans. „Es mussten praktische Entscheidungen dazu gefällt werden, welche Aspekte des Bilds als VFX realisierbar waren und welche den Bau eines Bühnenbilds erforderten.“

„Wir haben viele Plates und Elemente in 12K gefilmt und anschließend gecompt. Zum Beispiel Gebäude, Landschaften und Himmel. Für eine Explosionssequenz haben wir sogar Flammen vor einem schwarzen Hintergrund gefilmt. Mir kam die Idee, die Kameras vertikal zu führen und so vertikal aufgelöste Flammen in 12K oder mit höherer Framerate in 8K zu liefern.“

„Da wir über all diese extra Auflösung verfügten, konnten wir ohne Einbußen an Detail oder Qualität stark heranzoomen“, fügt VFX Supervisor Arnaud Leviez hinzu. „Ein Beispiel dafür ist das Eröffnungsbild der Serie von einer Explosion, bei der zwei Bergleute getötet werden.“

„Wir drehten diese Sequenz in mehreren Passes. Zuerst die Darsteller in den Stollen mit Kabeln am Körper, über die ihr Herausschleudern zur Simulierung der Explosionswucht ausgelöst wurde. Dann ein mit Kohle beladenes Pferd untertage. Und schließlich filmten wir die Auswirkungen der Explosion in 12K vor einem schwarzen Hintergrund. Beim Compositing fügten wir diese drei Elemente zusammen. Durch Heranzoomen rückten wir die Explosion näher in den Fokus, um die Zuschauer sozusagen mitten in den Flammenherd zu versetzen.“

Die fertigen VFX-Einstellungen wurden der Firma Deflight fürs Grading und Onlinen übergeben. „Es war von Anfang an ein Rennen gegen die Zeit. Dabei erwies DaVinci Resolve sich sofort als vorteilhaft, weil es die Voraussetzungen für unsere gemeinsame Arbeit an dem Projekt schuf“, so Guillaume Bauer, Technischer Leiter bei Deflight.

Im Fazit: „Es ist ein unglaublich flexibles Tool. Die VFX-Integration ging einfach. Für die termingerechte Fertigstellung des Projekts mit eingehaltenen Spezifikationen war es unverzichtbar für uns, zwischen den Arbeitsräumen für Grading und Auslieferung wechseln zu können.“

PRESSEFOTOS

Produktfotos der URSA Mini Pro 12K, von DaVinci Resolve Studio, dem DaVinci Resolve Advanced Panel und aller anderen Blackmagic Design Produkte sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

