FILMEMACHER PATRICK KALYN SETZT FÜR SCI-FI- KURZFILM AUF FUSION UND FAIRLIGHT IN DAVINCI RESOLVE STUDIO

Manchester, Vereinigtes Königreich - Donnerstag 27. Oktober 2022 - Blackmagic Design teilte heute mit, dass die gesamte Postproduktion des Sci-Fi-Horrorkurzfilms „SpaceX Final Transmission“ in der Studiovariante der DaVinci Resolve Software für Schnitt, Grading, visuelle Effekte und Tonbearbeitung vorgenommen wurde. Der Kurzfilm stammt von Filmemacher Patrick Kalyn, der für seine Arbeit als VFX-Künstler für einen Emmy Award nominiert und mit einem Visual Effects Society Award geehrt wurde. Sein Name erscheint u. a. in den Abspannen von „Deadpool 2“, Blade Runner 2049“ und „Avatar“.

Kalyn sagte, er habe mit der Erschaffung des Zweiminüters das Schauspielhandwerk tiefer ergründen wollen, um dann hinter der Kamera bessere Regiearbeit zu leisten. Inspiriert ist „SpaceX Final Transmission“ vom Konzept der Kolonialisierung anderer Planeten, was die menschliche Rasse zu einer multiplanetaren Spezies macht.

Captain Taylor (Kalyn) versendet von einem dem Verderben geweihten Camp auf dem Mars eine letzte Nachricht, die ankommende Raumschiffe vor einer lauernden Gefahr warnt und auf eine durchgedrehte Crew hinweist.

„Das war das ideale Projekt, um Resolve auf Herz und Nieren zu testen. Gedreht habe ich es in meinem Wohnzimmer mit ein paar Leuchten und einem Greenscreen, weil der Film durch eine von Captain Taylor übermittelte Videobotschaft erzählt wird. Der Kurzfilm ist Teil einer längeren Geschichte, die ich aktuell verfasse“, erklärte Kalyn.

Nachdem er das Compositing in DaVinci Resolve Studios Fusion-Arbeitsraum fertiggestellt hatte, setzte Kalyn auf mehrere Tools für die VFX-Umgebungen. Diese umfassten den Delta Keyer zum Freistellen der Greenscreen-Aufnahmen sowie die Nodes „Clean Plate“ und „Channel Booleans“ und weitere.

„Weil ich keine Clean Plates gefilmt hatte, verwendete ich den ,Clean Plate‘-Node und zog zum Ausfüllen der Lücken den Erode-Wert hoch“, sagte er. „Die CG-Umgebung wurde in Schichten gerendert, sodass ich in Fusion einen Beauty-Pass mit ,Channel Boolean‘-Nodes zusammenstellen musste. Was man an Landschaft durch das Beobachtungsfenster sieht, ist ein echtes Bild der Oberfläche des Roten Planeten, das vom neuen Mars-Rover Perseverance aus aufgenommen wurde. In meine fertig gebaute Umgebung compte ich nach dem Zufallsprinzip Codeelemente auf die Computerbildschirme und, damit er nicht völlig tot wirkte, herumfliegenden leichten Staub und Trümmer auf den Hintergrund.“

„Mit ,Depth Blur‘ ließ ich den Fokus abfallen, je weiter die Umgebung von der Kamera entfernt war, wofür ich den eingebetteten Z-Tiefenkanal einsetzte. Zum Schluss fügte ich ein über die Schulter der Figur fallendes weiches Leuchten zum besseren Verschmelzen des Hintergrunds mit der Plate hinzu. Zusätzlich setzte ich etwas Objektivverzeichnung auf den Hintergrund, um ihn weniger computergeneriert wirken zu lassen. Das Heads-up-display war der letzte Akt beim Compen. Gebaut habe ich es mit Rechtecken und Text-Nodes.“

Kalyn erwähnte, dass er die CG-Wände mit Dreck und Schlieren versah, indem er mehrere Bilder im Multipliziermodus zusammenführte und sie mit dem Helferlein Corner Positioner perspektivisch korrekt platzierte. „Ich setzte einen blutigen Handabdruck an die Stelle auf der Wand, wo Taylor hinschaut. Das sollte seine Blickrichtung erklären und dem Publikum vermitteln, dass etwas Schlimmes passiert war, was wiederum seine Aussage bestätigt“, erklärte er.

Die Effekte setzen sich in der Tonpostproduktion fort. Dafür vertraute Kalyn auf den Fairlight-Arbeitsraum in DaVinci Resolve Studio.

„Als ich den Dialog fertig hatte, ging es daran, das Ganze mit Soundeffekten und Musik aus meiner Soundbibliothek zu unterlegen. Ich hatte separate Spuren für Soundeffekte, die sich innerhalb des Beobachtungsdecks und solche, die sich draußen abspielten. Durch Anlegen eines starken Tiefpassfilters an den EQ für die Spuren mit den Außengeräuschen, klangen sie, als kämen diese durch dicke Wände“, erklärte Kalyn.

„Ich mische, während ich Sounds bearbeite, indem ich die Lautstärke eines jeden Sounds clipbasiert vorgebe. Für Makroanpassungen der gesamten Spur benutzte ich die Lautstärke-Slider. Ich liebe den DIM-Umschalter neben dem Lautstärke-Slider. Beim Abhören ist der enorm praktisch, damit man seine Ohren nicht mit lauten SFX betäubt“, so Kalyn weiter.

„Meine wichtigste aus diesem ganz und gar in Resolve nachbearbeiteten VFX-Kurzfilm gezogene Erkenntnis ist, dass man alles, was man als Filmemacher zur Erschaffung von hervorragenden hochwertigen Inhalten braucht, in dem einen Softwarepaket bekommt“, resümierte er.

PRESSEFOTOS

Produktfotos von DaVinci Resolve Studio und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

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