CURSE OF THE SIN EATER
 NUTZT DAVINCI RESOLVE STUDIO UND BLACKMAGIC CLOUD FÜR END-TO-END-POSTPRODUKTION

  Horrorfilm setzt für die Zusammenarbeit bei Schnitt,   Grading und visuellen Effekten auf Blackmagic Design

Manchester, Vereinigtes Königreich - Montag 21. Oktober 2024 - Blackmagic Design teilte heute mit, dass das Team hinter dem neuen Horrorfilm „Curse of the Sin Eater“ einen kollaborativen Ansatz für die Postproduktion nutzte. Dabei verließen sich die Mitarbeitenden auf Blackmagic Cloud und DaVinci Resolve Studio. Das Team konnte von jedem beliebigen Ort in den USA aus gleichzeitig schneiden, graden und visuelle Effekte (VFX) erstellen. DOP Robert Patrick Stern filmte die eindrucksvollen Traum- und Autosszenen des Films mit einer Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K.

„Curse of the Sin Eater“ folgt dem schweren Schicksal eines armen Bauarbeiters, der sich mit einem sterbenden Milliardär einlässt, um dessen Vermögen zu erben. Er entdeckt erst später, dass er durch die schrecklichen Sünden dieses Mannes verflucht wurde.

Laut Regisseur Justin Denton war DaVinci Resolve Studio bei diesem Film die tragende Säule des Workflows. Die Software wurde für alles verwendet, von der Bearbeitung der Storyboards über die Erstellung von Animatics in der Vorproduktion und LUTs am Set während der Produktion bis hin zu Schnitt, Farbkorrektur und VFX in der Postproduktion.

„Resolve war der Dreh- und Angelpunkt bei der Produktion des Films. Für die wichtigsten Produktionsphasen blieben wir sogar im gleichen Projekt. Nachdem wir die Storyboards bearbeitet und unsere Objektivpakete mit verschiedenen LUTs und PowerGrades getestet hatten, begannen wir die Dailys in dasselbe Resolve Projekt zu laden, um schwierige Szenen schon während des Drehs zu testen. Wir teilten das Projekt mit unserem Editor Valerian Zamel und er fing schon mit dem Schnitt an, bevor der Hauptdreh beendet war. Als Regisseur, der jetzt als VFX-Supervisor fungiert, konnte ich nahtlos nachträgliche Visualisierungen für die Einstellungen hinzufügen, um Val bei seinen Schnittentscheidungen zu unterstützen. Abschließend konnte ich das Projekt und die .drt-Datei direkt an unseren Coloristen Ryan Croft übergeben, ohne eine Schnittliste oder XML-Datei exportieren zu müssen,“ erklärte Denton. „Ich bin seit über 20 Jahren in der Filmindustrie tätig und habe an großen Fernsehproduktionen und Spielfilmen im Wert von über 200 Millionen Dollar mitgearbeitet. Dies war die beste Produktionspipeline, in der ich jeh mitgewirkt habe. Für einen Indie-Film im Wert von 1 Million Dollar finde ich das nicht schlecht.“

„Curse of the Sin Eater“ war der erste Film, den Zamel mit DaVinci Resolve Studio bearbeitete, und er fand schnell Gefallen am neuen Ansatz. „Zuerst hatte ich Bedenken eine neue Software zu lernen und dachte, dass es mich bremsen würde. Aber ich war angenehm überrascht wie flexibel sich die Nutzung von Resolve herausstellte. Ich wollte einen Schnitt-Workflow erstellen, der ohne Assistenz so schnell wie möglich abläuft. In diesem Sinne wurden DaVinci Resolve und die vielen Funktionen praktisch zu meinem Assistenten. Ich konnte die Dailys schnell in Timelines der Szenen einteilen, meine Bins und Sequenzeinstellungen einrichten, den Ton automatisch synchronisieren sowie alle Dailys mit Szenen und Take-Nummern benennen und dann mit der Bearbeitung loslegen,“ so Zamel. „Entscheidend für unseren Ablauf waren die Funktionen für die Zusammenarbeit in Resolve. Justin und ich mussten gleichzeitig arbeiten. Ich war in Los Angeles für den Schnitt zuständig, während er in Chicago verschiedene Looks und erste VFX-Konzepte austestete. Mit DaVinci Resolve und Blackmagic Cloud lief das nahtlos.“

So Zamel weiter, „Die Open FX Toolbox hat mich umgehauen. ‚Curse of the Sin Eater‘ hat viele Albtraumsequenzen und es war wichtig, dass wir den Look schon früh festlegten. Ich konnte mich auf die vielen anpassbaren FX-Filter von Resolve verlassen, um unseren Look und Stil zu bestimmen.“

„Die auf KI basierende Stimmisolationsfunktion in Resolve ist unglaublich. Sie wurde noch während des Schnittablaufs verfügbar gemacht und gewährleistete ein reibungsloses Hörerlebnis für unsere Fokusgruppen und verschiedene Zuschauer. Resolve bietet eine Vielzahl von Tools, mit denen man unglaubliche Looks erzielen kann. VFX und die Audioeffekte waren extrem hilfreich, als wir die Zwischenversionen des Films austauschten und Anmerkungen erhielten.“

Croft, der bei Periscope als Colorist tätig ist, erklärt: „Wir wollten, dass sich das Bild angeschlagen und ungeschliffen anfühlt und die Welt unserer Figuren nachahmt. Wir haben uns von Filmen inspirieren lassen, die auf 16 mm gedreht wurden, und die Körnungsprofile, Linsenfehler und Sättigungsbegrenzungen nachgeahmt. Um von der digitalen Nüchternheit wegzukommen, ließen wir unsere Farben eher üppig als knallig wirken. Mit DaVinci Resolve war es ein leichtes, den Look des Films abzustimmen und die Intensität langsam im Laufe des Films hochzudrehen, während wir den Abstieg der Hauptfigur in eine Art höllischen Albtraum verfolgen.“

„Justin wollte unbedingt eine starke Körnung, also haben wir uns viele Körnungsoptionen, verschiedene Scans und Plugins angesehen. Schließlich habe ich mich für die integrierten Körnungswerkzeuge von Resolve entschieden, weil sie flink sind und sich so gut steuern lassen. Ich habe gezielt auf jedem RGB-Node einen Channel-Splitter mit verschiedenen Körnungsprofilen verwendet. Das vermittelt das Gefühl einer eingebetteten Körnung am besten, anstatt ein einfaches Overlay zu erzeugen. Die Lichthöfe wurden ebenfalls mit dem integrierten Resolve OFX erstellt. Das gab mir die Möglichkeit, sie für jede Aufnahme neu einzustellen. Bei den Objektivfehlern gibt es in fast jeder Szene eine Variation von Randunschärfe und Vignettierung, die wir in bestimmten Momenten verstärkt oder abgeschwächt haben. Erreicht wurde dies durch den OFX zur Weichzeichnung, den OFX zur Linsenverzeichnung und zwei kreisförmige Power Window-Nodes, die die Gammawerte verringern.“

„Die Pocket Cinema Camera 6K kam während der Dreharbeiten in vielen interessanten Situationen zum Einsatz“, so Stern. Als wir an einem heißen Sommertag in der Innenstadt von Chicago drehten, wurde immer wieder die Signalverbindung zu den Verfolgungsfahrzeugen und zur gesamten Technik unterbrochen, die wir zur Blendensteuerung in Gebrauch hatten. Die Kamera kam mit den Glanzlichtern, die von den Wolkenkratzern in die Fahrzeuge reflektiert wurden, sehr gut klar. Der Formfaktor der Kamera hat es möglich gemacht, dass wir körperlich mehr als geplant schafften. Sie war als Crash-Kamera vorgesehen und wurde dann zum Mittelpunkt des Drehs.“

Der Film wurde im Dokustil gedreht, aber gleichzeitig mussten wir in konstanter Entfernung mit der Hauptfigur verbunden bleiben, damit es sich nicht wie ein Dokumentarfilm anfühlt“, so Stern weiter. „Das war eine heikle Idee, vor allem, wenn wir uns in engen Räumen befanden und den Spielraum benötigten, sowohl die Schatten als auch die Glanzlichter zu bearbeiten. Zum Beispiel, wenn die Hauptfigur während der Flucht in ein Bentley-Coupé springt oder für eine intime Aufnahme auf dem Rücksitz einer Rolls-Royce Ghost-Limousine, wo wir kein komplettes Setup für cineastische Aufnahmen unterbringen konnten. Die Größe der Pocket Cinema Camera 6K und die Möglichkeit später mit den tollen Negativen zu experimentieren machte diese Kamera zur perfekten Wahl. Ganz zu schweigen davon, dass Blackmagic RAW einen nahtlosen Übergang in die Post ermöglicht.“

„99 Prozent unseres Films wurden von der Schulter gefilmt und somit mussten wir für alle Effekte Tracking einsetzen“, schloss Denton. „Glücklicherweise ist das Tracking in Fusion einfach toll. Für ‚Curse of the Sin Eater‘ haben wir einige gespenstische Effekte gestaltet. Mein Ziel war aber, VFX für den Großteil des Films eher zweckmäßig zu nutzen. Als ich das Drehbuch zum ersten Mal las, fand ich, dass die Geschichte sehr grundiert war. Dies führte dazu, dass ich mit einer Schulterkamera im Verité-Stil drehte. Es sind also viele unsichtbare VFX-Effekte im Spiel, bei denen wir Spiegelungen und Geräte übermalt oder Wände wieder eingefügt haben. Das sind zwar nicht die spektakulären VFX-Aufnahmen, die das Publikum sehen will, aber diese Art von Aufnahmen erwecken einen Film zum Leben.“

PRESSEFOTOS

Fotos der Produkte Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K, DaVinci Resolve Studio und aller anderen Produkte von Blackmagic Design sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

