DAVINCI RESOLVE STUDIO FÜR NEUSEELANDS SOAP  SHORTLAND STREET
 VERWENDET

  Alastair Tye Samson von The Finishing Suite strafft Postpro für die   110 wöchentlichen Sendeminuten der Soap, die 46 Mal pro Jahr läuft

Manchester, Vereinigtes Königreich - Donnerstag 29. Mai 2025 - Erstmals im neuseeländischen Fernsehen ausgestrahlt wurde die Seifenoper „Shortland Street“ im Mai 1992. Ihre bisher 34 Staffeln haben Fernsehzuschauer in aller Welt zu sehen bekommen. Es geht dabei um die Komplikationen im Privat- und Berufsleben der Angestellten eines Krankenhauses, deren Familien und Freunden.

Es ist die am längsten laufende Soap in Neuseeland. Im letzten Jahr wurde der Meilenstein von 8.000 Folgen überschritten. Auch in Zeiten des Umstiegs vieler Zuschauer vom Fernsehen zu Streaming bleibt die Seifenoper weiterhin die meistgesehene Fernsehsendung in Neuseeland.

Als Alastair Tye Samson, Colorist und Finishing Artist, Ende 2022 die Arbeit an der Produktion aufnahm, geschah das mit dem klaren Mandat von Producer Oliver Driver, den Production Value der Serie anzuheben.

Samson erklärte: „Driver wollte den Look der Sendung weniger vom Seifenopernstil beeinflusst sehen und ihn zeitgemäß veredelt haben, damit er besser in die moderne Streaming-Ära passt.“

Derartige Änderungen an einer Produktion diesen Umfangs vorzunehmen, durfte allerdings nicht als Hauruck-Aktion erfolgen.

„Es ist eine gigantische Produktion mit 5 Folgen pro Woche, die in 46 Wochen des Jahres gesendet werden. Selbst geringfügige Änderungen am Workflow wollen genau kalkuliert und schnell umgesetzt sein“, erklärte er.

Durch den Druck des ständigen Erstellens von Inhalten war die Sendung seit Jahrzehnten so ziemlich nach demselben Schema entstanden. Das heißt mit einem Multicam-Studio-Setup und Aufzeichnung in 8 Bit und Rec 709. Auf jedes Set wurde in einem Offline-NLE-System ein unterschiedliches Look-Preset angewendet.

Samson weiter: „Die Produktion zu überzeugen, das Studio auf die Aufzeichnung von 10-Bit-Log-Material umzustellen, hatte eine klare Priorität. Ich begann mit dem Conforming jeder Folge fürs Grading in Resolve und gestaltete dort einen neuen, unverkennbaren und einheitlichen Look für die Sendung.“

Mit dem nun in DaVinci Resolve erfolgenden Conforming der Sendung eröffnete sich eine ganz neue Welt fürs Grading.

„Was früher an VFX-Arbeit anfiel, wurde in einer anderen Software angelegt. Aber seitdem die Staffeln in Resolve farbkorrigiert werden und wir mit einem Klick ins Fusion-Modul wechseln können, ist es ein Klacks, alles in einer Anwendung zu erledigen. Inzwischen werden sämtliche Arbeiten an VFX-Einstellungen wie Set-Bereinigung, Ausmalen, Screen Replacements und andere in Resolves Fusion-Modul vorgenommen“, sagte Samson.

Sogar Motion Graphics wie Onscreen-Textnachrichten werden in Fusion gemacht.

„Ich bin ein großer Fan, Fusion-Makros zu erstellen, mit denen ich dann kompliziertere Motion Graphics in Fusion gestalte. Diese Parameter übertrage ich dann ins Montage-Modul, wo der Text für jede Folge bloß ersetzt wird. Das ist vergleichbar mit der Möglichkeit, sich eigene Titeldesign-Plugins zu erstellen.“

Dass Samson jetzt die farbliche Nachbearbeitung, den Online-Schnitt und Motion Graphics in derselben Timeline und in derselben Anwendung, ohne jegliches Outsourcing des Ablaufs, erledigen kann, bedeutet für ihn die Erfüllung eines langjährigen Traums.

„Vor der Gründung von The Finishing Suite habe ich meine Karriere vorrangig in größeren Einrichtungen absolviert. Rückblickend kann ich sagen, dass das Hin- und Hergereiche von Einstellungen zwischen den einzelnen Räumen, die unterschiedlichen, aber verzahnten Elementen im Ablauf gewidmet waren, sehr viel Zeit beanspruchte. Dass man nun so schnell wie ich zu denken vermag innerhalb von Resolve zwischen den Farbe- und Fusion-Modulen wechseln kann, ist vergleichsweise unvorstellbar effizient.“

„Im Laufe der Jahre habe ich für die erfolgreiche Bildbearbeitung vielerlei Softwarepakete verwendet. Resolve ist die allumfassende Lösung, auf die ich gewartet habe. Resolve hat den Entwicklungsstand einer wirklich voll integrierten Lösung erreicht, die überdies von tollen Hardware-Optionen wie dem DaVinci Resolve Mini Panel und dem Speed Editor begleitet wird. Der von Blackmagic verfolgte Ansatz ist sehr den Creators zugewandt. Ein willkommener frischer Wind in dieser Branche! Dieser Hersteller ist nicht darauf aus, einem ein Abonnement aufzuzwingen, zudem ist die Software sehr erschwinglich. Man kauft sie einmal und ist fertig eingerichtet.“

Samson lobte die zahlreichen großartigen Features von Resolve und dass ständig neue nachgelegt werden. Als Beispiel nannte er Magic Mask, ein KI-Werkzeug in DaVinci Resolve, das komplizierte Elemente in einem Einzelbild automatisch freistellt.

Samson erklärte: „Ich richte mich nach der allgemeinen Devise, alles so einfach wie möglich zu halten. Darum brauche ich manchmal etwas länger, mich mit gewieften neuen Features wie Magic Mask anzufreunden. Den Anlass dazu gab mir eine Folge, in der die Mind-Palace-Metapher als abstraktes Erzählmittel, bei dem alles im Kopf einer im Koma liegenden Figur geschieht, verwendet wird. Für diese Folge verlangte Driver zwei völlig verschiedene Looks für die Umgebung und die Figuren innerhalb dieser Umgebung, um die Stimmung der Unwirklichkeit zu betonen.“

„Vor nur wenigen Jahren hätte das bedeutet, einen Haufen Rotoskopierarbeit an Externe abzugeben und sich zu gedulden, die Matten zurückzubekommen. Magic Mask leistete beim Isolieren der Vor- und Hintergrundelemente aber eine derart fehlerfreie Arbeit, dass mich dieses Tool nun zusehends häufiger in meiner täglichen Grading-Tätigkeit stützt.“

„Wirklich beeindruckt bin ich auch von der Community, die sich zum Thema DaVinci Color Transform Language (DCTL) gebildet hat und dass einige sehr kluge Leute ihre eigenen Tools entwickeln und frei auf Plattformen wie GitHub teilen. Sollte eine Feature nicht nativ in Resolve existieren, kann man darauf wetten, dass irgendwo eine DCTL rumschwirrt, die erledigt, was man braucht.“

„Für mich ist die Aufmerksamkeit, die diesen kleinen, die Lebensqualität verbessernden Details geschenkt wird, ein höchst ermutigendes Indiz für Resolve und die Zukunft der Software. Diese zahllosen kleinen Verbesserungen, die einzeln betrachtet vielleicht kaum bemerkt werden, fallen in der Summe mächtig ins Gewicht. Besonders bei Produktionen wie Shortland Street, wo es auf jedes bisschen Zeit ankommt.“

Samson resümierte: „Es ist echt wichtig zu verstehen, dass es bei den an der Sendung vorgenommenen Modifikationen nicht allein um meine Arbeit geht. Ich bin lediglich ein Rädchen im Getriebe, sprich einem riesigen Team an tollen Leuten, die sich Woche für Woche abschuften, damit Shorty so gut wie irgend möglich aussieht.“

PRESSEFOTOS

Produktfotos von DaVinci Resolve, DaVinci Resolve Studio, dem DaVinci Resolve Mini Panel und von allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Hersteller Blackmagic Design entwickelt Produkte von Weltklasse wie Digitalfilmkameras, Produkte für den Videoschnitt, Farbkorrektoren und andere Tools für die Film-, Fernseh und Postproduktionsbranchen. Erfahren Sie mehr unter www.blackmagicdesign.com/de

