FINAL DESTINATION: BLOODLINES
 TROTZT DEM TOD MIT BLACKMAGIC DESIGN

  Kinematograf Christian Sebaldt, ASC, dreht neues Material für IMAX-Film mit Blackmagic Kameras

Manchester, Vereinigtes Königreich - Donnerstag 14. August 2025 - Blackmagic Design verkündete heute, dass das jüngste Kapitel der beliebten Filmreihe „Final Destination: Bloodlines“ mit Blackmagic Design Kameras aufgenommen und in DaVinci Resolve Studio, der Software für Schnitt, Colorgrading, VFX und Audiopostproduktion, farblich nachbearbeitet wurde.

Das neueste Kapitel der erfolgreichen Franchise von New Line Cinema führt das Publikum zurück zum Beginn der perfiden Gerechtigkeitslogik des Todes. Die von einem brutalen, wiederkehrenden Alptraum heimgesuchte Studentin Stefanie kehrt nach Hause zurück, um die einzige Person aufzuspüren, die ihrer Familie helfen könnte, den Teufelskreis grausamer Todesfälle zu durchbrechen, die ihnen allen unweigerlich bevorstehen. Das neueste Kapitel entstand unter der Regie von Adam Stein und Zach Lipovsky. Beiden war Kinematograf Christian Sebaldt, ASC, 2007 bei der von Steven Spielberg und Mark Burnett produzierten Sendung „On The Lot“ begegnet.

„Adam und Zach waren Mitbewerber in dem Filmemacher-Wettbewerb“, sagte Sebaldt. „Mir hat es irren Spaß gemacht, mit beiden im Rahmen der Sendung Kurzfilme zu schießen. Ihre Art des Geschichtenerzählens ist recht künstlerisch und sie haben wirklich lustige Ideen. Als es dann zu ,Final Destination: Bloodlines‘ kam, waren wir Drei das perfekte Match.“

Sebaldt machte ausgiebigen Gebrauch von diversen Blackmagic Design Kameras, einschließlich der Blackmagic URSA Mini Pro 12K und der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro Digitalfilmkameras. Sie waren im gesamten Film instrumental für Aufnahmen aus verschiedenen Perspektiven, VFX-Sequenzen und mehrere großangelegte Bluescreen-Sequenzen mit Stunts. Aufgrund der für den Film geplanten IMAX-Veröffentlichung mussten alle Kameras auf ihr Vermögen getestet werden, die strengen Qualitätsanforderungen des IMAX-Standards zu erfüllen. „Bruce Markoe, Leiter der Postproduktion und Bilderfassung für IMAX, stand der Produktion und dem Studio mit Ratschlägen bezüglich der für den Dreh tauglichen Kameras zur Seite“, sagte Sebaldt. „Wir filmten mit jeder Kamera große Testscharts und Kontrastcharts und schickten das Bildmaterial ans IMAX-Hauptbüro in Los Angeles. Dort wurde alles ins IMAX-Format konvertiert und Bruce flog für ein Treffen mit uns sogar nach Vancouver, wo wir die Testergebnisse auf einem ihrer gigantischen Bildschirme ansahen. Die Blackmagic Kameras haben sich gut geschlagen und wurden von IMAX abgesegnet.“

Die Franchise ist bekannt für ihre Highlight-Szenen, also komplexe, teuflische Setups, die auf einfallsreiche Weise zum Tod der Figuren führen. Das galt auch für ‚Bloodlines‘. Sogar die Eröffnungssequenz war kompliziert. „Die riesige Dimension der sonderangefertigten LED-Volume-Wand, die in den Bridge Studios in der Nähe von Vancouver, B.C., für uns errichtet wurde, bereitete mir bei der Vorbereitung die größten Sorgen. Sie war für die Sequenz im Skyview Restaurant bestimmt und ein wichtiger Teil der ersten zwanzig Minuten des Films“, so Sebaldt weiter. „In der Restaurantszene sollten unsere Stunt-Leute augenscheinlich aus 122 Meter Höhe in den Tod stürzen. Das filmten wir größtenteils vor Bluescreen. Viele Einstellungen dieser Sequenz drehten wir auf den Blackmagic Kameras. Darunter auch eine aus der Hand aufgenommene Einstellung, die ein Stunt-Darsteller machte, während er auf einem Set mit 30 Grad Gefälle auf riesige Glasscheiben zurutschte. Hier entstanden qualitativ hochwertige Kinobilder mit einer handgehaltenen Kamera und damit unfassbar besondere, wertvolle Einstellungen.“

Andere Sequenzen waren ähnlich komplex und erforderten möglichst viele Aufnahmen. „Wir bauten eine große Holzhütte im Wald als Set für Innen- und Außenaufnahmen“, so Sebaldt weiter. „Dort filmten wir mehrere Tage lang, und am Ende explodierte das ganze Ding. Wir ließen einen gigantischen, 24 Meter hohen Feuerball hochgehen und filmten ihn mit acht Kameras bei Bildwechselraten von 48 fps bis 96 fps.“

Andere vom Konzept her einfache Szenen, beispielsweise Einstellungen aus fahrenden Fahrzeugen, wurden zu Stunt-Sequenzen. Da war z. B. ein RV, der in ein großes Metalltor raste und beim Aufprall von Special Effects in die Luft gesprengt wurde. „Die URSA Mini Pro 12K hatten wir nahe am Tor in der Straße vergraben, damit der RV sie überfährt, und Pocket Cinema Camera 6K Pros hatten wir am RV angebracht.“

Kurz nach Abschluss des Drehs wurde der Film dem Coloristen Paul Westerbeck von Picture Shop übergeben. Westerbeck half dabei, einen visuellen Stil zu entwickeln, der die intensive, markerschütternde Tonalität der Franchise mit einer frischen Ästhetik in Einklang bringt. „Was Christian und ich zu realisieren hofften, war ein angenehmer und doch dynamischer Look, der die Spannung aufbaut und dabei die übernatürlichen Elemente erdet“, sagte Westerbeck. „Die Gegenwartsszenen hielten wir in einer sauberen, natürlichen Farbpalette mit starken Kontrasten, die die spannungsgeladene Atmosphäre intensivieren sollten. Ganz anders die in der Vergangenheit spielende Eröffnungssequenz, der wir einen surrealen Vintage-Look gaben, um sie unter Erhalt der visuellen Stimmigkeit von der Gegenwarts-Timeline abzugrenzen.“

Für Westerbecks Grading-Arbeit war die Szene im Skyview Restaurant die schwierigste. Er bearbeitete sie in DaVinci Resolve Studio. „Durch die riesigen LED-Volume-Fenster entstanden dynamische Hintergründe mit viel Helligkeit“, sagte er. „Die Freistellung der Darstellenden vor diesen dynamischen, sich verändernden Hintergründen erforderte die Erstellung von präzisen Keys und Matten, um Farbeinstreuungen zu verhindern und saubere Ränder zu erhalten. Das galt besonders für Close-ups, in denen die Schärfe besonders wichtig war. Trotz ihrer beeindruckenden Wirkung verursachte die riesige LED-Volume-Wand gelegentlich ungleichmäßige Farbtemperaturen, die vorsichtig korrigiert werden mussten, um natürliche Hauttöne zu erhalten, ohne den Hintergrund zu verändern.“

In „Final Destination: Bloodlines“ kommen zahlreiche Visual Effects vor, die es für eine gelungene Integration behutsam zu bearbeiten galt. „Unter der Leitung von Supervisor Nordin Rahhali leistete das VFX-Team ausgezeichnete Arbeit, besonders an den Todes-Sequenzen und denen im Skyview Restaurant“, so Westerbeck weiter. „Die LED-Volume-Wände wurden zur Bereicherung ihrer dynamischen Hintergründe mit VFX veredelt. Da mussten wir eng zusammenarbeiten, damit gewährleistet war, dass ich mit meinem Grading dem VFX-Team zuarbeitete. Ich erhielt VFX-Plates mit Alphakanälen, die ich behutsam mit der Live-Action-Footage abglich, indem ich die Farben und Helligkeit für eine nahtlose Integration verfeinerte. Beim Grading der VFX-Einstellungen konzentrierte ich mich darauf, dass die gecompten Elemente sich authentisch in das reale Filmmaterial einfügten. Geschätzte 30 Prozent meiner Grading-Zeit entfielen auf Verfeinerungen an VFX zum Erhalt der visuellen Stimmigkeit.“

Westerbeck setzte stark auf elementare DaVinci Resolve Studio Werkzeuge wie Qualifizierer, Power Windows, Color Warper und Gesichtsverfeinerung. „Diese DaVinci Resolve Tools zusammen mit Christians hervorragender Kinematografie und der klaren Vision des Regisseurs machten den Grading-Prozess ebenso schwierig wie befriedigend. Das Grading betonte das packende Narrativ und trug zur Auslieferung eines visuell einnehmenden Films bei“, sagte Westerbeck abschließend.

In „Final Destination: Bloodlines“ ist aktuell auf digitalen Plattformen verfügbar.

PRESSEFOTOS

Fotos der URSA Mini Pro 12K, der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro sowie von DaVinci Resolve Studio und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

