DAVINCI RESOLVE FÜR WELTWEITE ZUSAMMENARBEIT AN DER DOKU TONY FOSTER
IM EINSATZ

  Postproduktionsteam erledigt Schnitt von verschiedenen   Standorten der Welt mit DaVinci Resolve Studio und Blackmagic Cloud

Manchester, Vereinigtes Königreich - Freitag 29. Mai 2026 - Blackmagic Design hat heute bekannt gegeben, dass die neue Dokumentation „Tony Foster: Painting at the Edge“ mit DaVinci Resolve Studio fertiggestellt wurde. Um Schnitt, Farbkorrektur und visuelle Effekte des Films zu erstellen, während sich die Teammitglieder über die Vereinigten Staaten, Mexiko und das Vereinigte Königreich verteilt befanden, griff das Postproduktionsteam zu den Funktionen für die Remote-Zusammenarbeit in Verbindung mit Blackmagic Cloud.

„Tony Foster: Painting at the Edge“ begleitet den englischen Künstler Tony Foster dabei, wie er zu Fuß, mit dem Floß und dem Kanu um die Welt reist und in abgelegenen Gebieten Landschaften malt. Sein Ziel: das Bewusstsein für den Klimawandel zu schärfen. Der Film entstand unter der Leitung des Regisseurs, Produzenten und Kameramanns David C. Schendel, der in San Francisco, Kalifornien, ansässig war und dabei zusammen mit Colorist, VFX-Künstler und Produzent Joe Pavlo in London und Editor Francisco Rivera in Mexiko-Stadt arbeitete.

„Wir wussten von Anfang an, dass dies eine internationale Produktion ist und mussten dafür einen passenden Postproduktions-Workflow finden. Wir hatten schon andere cloudbasierte Schnittplattformen ausprobiert, waren aber nie so richtig zufrieden. Als wir DaVinci Resolve Studio entdeckten, wussten wir sofort, dass dies die richtige Lösung für uns sein würde“, so Schendel. „Mit DaVinci Resolve Studio konnten wir in drei verschiedenen Ländern auf zwei verschiedenen Kontinenten zusammenzuarbeiten, ganz so, als säßen wir im selben Raum.“

„Als ich Francisco als unseren Editor anheuerte, waren viele Dinge zu bedenken, insbesondere, weil ich mich in San Francisco und er sich in Mexiko-Stadt befand. „Die Montage in Blackmagic Cloud mit DaVinci Resolve Studio machen zu können, bedeutete, dass ich den von mir bevorzugten Editor engagieren konnte, obwohl er in einem anderen Land lebte“, erklärte Schendel. „Als Künstler lege ich Wert darauf, mit anderen Künstlern zu arbeiten, die ich bewundere und einbinden möchte, unabhängig davon, wo wir uns befinden.“

„Ohne DaVinci Resolve Studio und Blackmagic Cloud hätten wir uns vielleicht dagegen entschieden, Francisco in das Projekt einzubeziehen. Denn ohne diese beiden Tools wäre eine Echtzeit-Zusammenarbeit schwierig und der Workflow verzögert gewesen. Darunter hätte das Projekt bestimmt stark gelitten. Blackmagic Design hat all das verändert. Die Möglichkeit, den Schnitt unter uns dreien aufzuteilen und den Verlauf der anderen in Echtzeit mitzuverfolgen, war ausschlaggebend dafür, wie schön der Film am Ende geworden ist.“

Während der Produktion filmte das Team mit einer Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro in Blackmagic RAW.

„Ich entschied mich ohne zu zögern für die Pocket Cinema Camera 6K Pro. Das Filmen mit ihr war klasse und die Ergebnisse sind wunderschön“, bemerkte Pavlo. „Wir verwendeten sie vor allem für Interviews mit Tony und für Aufnahmen, die ihm beim Malen in der Wildnis des Green River State Parks zeigen. Wir haben viele weitläufige, majestätische Landschaften und viele Nahaufnahmen und Großeinstellungen von Tony beim Malen. Dank des kompakten Designs der Kamera war ich mobil und konnte beim Suchen nach ungewöhnlichen und interessanten Motiven etwas abenteuerlicher vorgehen.“

„Die Pocket verfügt über alle Funktionen einer professionellen Kamera, aber ihre Benutzeroberfläche ist meine absolute Lieblingsfeature. Von allen Menüsystemen, die ich bisher benutzt habe, ist das Blackmagic OS bei weitem am intuitivsten und einfachsten“, fuhr Pavlo fort.

Den Blackmagic RAW-Workflow setzte das Team auch in der Postproduktion weiter ein, währen die Blackmagic Proxy Generator-App dabei half, den Schnitt-Workflow zu beschleunigen. „Der Proxy-Workflow war genial. Besonders, wenn man bedenkt, dass wir bis zum finalen Schnitt Motion-Graphics-Dateien und neue Footage hinzugefügt und gelöscht haben“, sagte Schendel.

Die Doku enthält Archivmaterial aus 30 Jahren von Fosters Leben. Es waren also eine enorme Menge an Footage zu katalogisieren. Laut Rivera waren das rund 28 TB an Material. Um es zu organisieren und bearbeiten, stützte sich das Team stark auf die Smart Bins und die KI-gesteuerten Transkriptions-Tools von DaVinci Resolve Studio. „Die textbasierten Schnitt-Tools von Resolve waren für den Schnitt und das Auffinden von Inhalten aus den diversen Interviews eine wichtige Hilfe“, merkte er an.

Weiter erklärte Schendel: „Mithilfe der Smart Bins von Resolve konnten wir das Filmmaterial thematisch sortieren, um bestimmte Zitate zu finden. Wir nutzten für alle Interviews im Film auch die Transkriptions-Tools, damit wir beim Suchen nach Zitaten nicht unnötige Zeit verschwendeten. Ich finde es toll, dass man ein Zitat markieren kann und es mit einem Klick auf ‚Einfügen‘ sofort in der Timeline hat.“

Während Schendel und Rivera sich um den Schnitt kümmerten, machte Pavlo die Farbkorrektur und die VFX des Films. Dafür integrierte er ein DaVinci Resolve Micro Color Panel in seinen Workflow. „Da wir alle am selben Projekt arbeiteten, war es viel einfacher, den Überblick zu behalten“, bemerkte Pavlo. „Mir gefiel, dass ich David sofort sagten konnte, die Timeline zu aktualisieren, wenn er mich fragte, ob ich etwas korrigieren könnte. So sah er praktisch noch während des Telefonats meine Arbeitsschritte in Echtzeit.“

„Es gibt keine mit dem Farbe-Modul von DaVinci Resolve vergleichbare Anwendung. Es würde mir nie in den Sinn kommen, einen ganzen Spielfilm mit einem anderen Programm zu graden“, sagte Pavlo und merkte an, dass er sich beim Colorgrading stark auf Tools wie Magic Mask, Color Warper, Face Refinement, HDR-Farbräder und KI-Rauschunterdrückung stützte.

Für Grafiken und Animationen im gesamten Film verwendete Pavlo außerdem das Fusion-Modul von DaVinci Resolve Studio. Dort sparte der mit dem Planar Tracker und der Magic Mask massig Zeit. „In mehreren Einstellungen mussten wir ablenkende Elemente im Hintergrund entfernen. Dafür waren Fusion-Tools wie Paint, Tracking und Roto hervorragend geeignet“, erklärte Pavlo. „Wir erstellten eine Clean-Plate und haben die Objekte im Vordergrund anschließend mit Polygonen oder der Magic Mask auf Basis des Trackings rotoskopiert. Das Coolste daran, dies im Fusion-Modul zu tun, war, dass David und Francisco die Ergebnisse sofort in ihren DaVinci Resolve-Timelines sehen konnten, ohne gerenderte Shots hochladen zu müssen.“

„Das Filmen in diesen wilden und abgelegenen Landschaften erzeugte einige Staub- und Schmutzartefakte, die auf manchen Aufnahmen dunkle Flecken hinterließen. Mit dem Objektentfernungs-Tool von Fusion ließen sich diese Flecken meist schnell und fast automatisch entfernen. Hartnäckigere und komplexere Flecken, bei denen die Objektentfernung nicht geeignet war, konnten wir mit anderen Fusion-Werkzeugen angehen. Zum Bereinigen von Flecken über dem Wasser habe ich sogar meinen eigenen Makro erstellt“, merkte Pavlo an.

Abschließend sagte Schendel: „Neu erstellte Colorgradings oder VFX als neuen Look in Echtzeit auf Bildschirmen in drei verschiedenen Ländern zu sehen, war umwerfend und änderte alles für uns. So konnten wir eine Sequenz vor der endgültigen Entscheidung begutachten und sie dann beibehalten oder ändern. Wir hatten bei der Gestaltung des Filmlooks letztendlich viel mehr Flexibilität. Hätten die Bilder jeweils erst abgesegnet werden müssen, wäre am Ende ein ganz anderer und meiner Meinung nach weniger schöner Film herausgekommen.“

„Tony Foster: Painting at the Edge“ feierte kürzlich beim Doc’n Roll New York Film Festival seine Premiere in Nordamerika.

PRESSEFOTOS

Produktfotos von DaVinci Resolve Studio, der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro, des DaVinci Resolve Micro Color Panel und aller anderen Produkte von Blackmagic Design sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

