VERTIKALES DRAMA  BENEATH CRIMSON SAILS
 MIT BLACKMAGIC DESIGN TECHNIK REALISIERT

  Thunder Child Productions setzt für den Dreh des   Piratenabenteuers auf Kameras mit hoher Qualität und kleinem Formfaktor

Manchester, Vereinigtes Königreich - Mittwoch 17. Juni 2026 - Blackmagic Design hat heute gemeldet, dass die DP Grace Loeppky und der DP der zweiten Filmcrew, Rob Hunt, das Piratenmikrodrama „Beneath Crimson Sails“ im Vertikalformat auf Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K und Blackmagic PYXIS 6K Digitalfilmkameras gedreht hat. Die Erfassung in Blackmagic RAW verlieh der Produktion bei diesem schnelllebigen Indie-Projekt die nötige Flexibilität für Re-shoots, Neukadrierung und neue Schnitte. Die Montage und das Finishing erfolgten in der DaVinci Resolve Studio Software für Schnitt, Grading, visuelle Effekte und Audiopostproduktion.

Das Drehbuch für „Beneath Crimson Sails“ stammt von Julie Bruns, die auch die Figur der Catherine spielt. Der Film handelt von einer jungen Frau, die alles daransetzt, die fehlende Hälfte einer verfluchten Landkarte zu finden und sich für den Tod ihres Vaters zu rächen. Als sie auf einen Piraten stößt, der seine eigenen Geheimnisse hegt, schweifen beide in eine verborgene Vergangenheit ab, die sie zerstören könnte.

„Die Idee für dieses Projekt kam mir erstmals im Juni vergangenen Jahres, als sich Fans von Vertikalserien eine Piratengeschichte im Hochformat wünschten“, so Bruns. „Als lebenslange Piratenliebhaberin war ich von der Idee Feuer und Flamme.“

Ende August 2025 wurde die Produktion bereits gedreht. Wie viele andere Crewmitglieder, haben auch die Showrunner Bruns und Steven Kammerer mehrere Talente: Bruns schrieb das Drehbuch, war Produzentin und spielte im Film mit. Kammerer führte Regie, war Produzent und spielte Silas the Treasure Mage. Rob Hunt, David Titus und Nic Westaway – letzterer spielt auch Captain Rob – führten bei mehreren Episoden jeweils gemeinsam die Regie. Hunt verantwortete zudem produktionstechnische und kinematografische Aufgaben, während Titus am Schnitt mitwirkte. Das Gesamtprojekt wurde von Thunder Child Productions produziert und zwar in Zusammenarbeit mit den Executive Producern David Aboussafy von Generativity Productions und Carin Smolinski von WEC Films, die beide auch Rollen im Film übernehmen.

Das visuelle Ziel stand von Anfang an fest. „Wir wollten eine nostalgische Anspielung auf Filmklassiker wie ‚Die Braut des Prinzen‘ und das Gefühl einer Fantasiewelt hervorrufen“, sagte Bruns.

Bruns und Kammerer hatten bereits in Dutzenden vertikalen Mikrodramen mitgespielt, bevor Sie die Produktion annahmen. Sie hatten also einen geschärften Sinn dafür, was mit dem Format machbar ist. Etwa 70 Prozent der Laufzeit des Films bestehen aus Nahaufnahmen, in denen Gesichter den Frame füllen. Dann erfolgt ein spontaner Wechsel zu den Weitwinkelaufnahmen der zerklüfteten Küsten von British Columbias, wo man an den Hängen und in der umliegenden Landschaft Schwertkämpfe inszenierte.

„Ich hab dies Hochformat als eine eigene Kunstform schätzen gelernt“, sagte Kammerer.

Für Bruns hat sich das Format auch auf ihre Herangehensweise als Darstellerin ausgewirkt. „Aufgrund des begrenzten Bewegungsraums im Frame ist Stille ein wichtiger Aspekt. Da die Bewegungen sich anders darstellen, wird die Choreografie sehr bewusst gestaltet“, sagte Bruns. „Die Figuren sollten geerdet und realistisch wirken, aber gespickt mit klassischem Piratenwitz und Spaß.“

Für eine in der abgeschiedenen Wildnis gedrehte Produktion, für die man mitunter einen 45-minütigen Fußmarsch auf sich nehmen musste, waren die kompakte Bauweise und das Tempo der Pocket Cinema Camera 6K Pro entscheidend. „Es war sehr wichtig, dass wir die Kameraausrüstung an diese abgelegenen Orte mitnehmen konnten“, sagte Bruns.

Für Loeppky hatte sich die Kamera bereits als Tool bewiesen. „Die Pocket Cinema Camera 6K Pro, gepaart mit meinen DZO Pictor Zoomobjektiven, ist seit Jahren mein zuverlässiges Arbeitspferd“, sagte Loeppky. „Die internen ND-Filter haben definitiv den Arbeitsablauf beschleunigt, und sie sind mit der Grund, warum ich diese Kamera überhaupt gekauft habe. Die Farbverarbeitung ist großartig. Meine Coloristen und ich sprechen häufig darüber, wie schön sie die Hauttöne wiedergibt.“

„Die internen ND-Filter ließen uns am Set schneller arbeiten und Blackmagic RAW bot uns in der Post reichlich Flexibilität“, fügte Hunt hinzu.

Die Pocket Cinema Camera 6K Pro wurde zusammen mit der PYXIS 6K auf Steadicams montiert. Im Fall von Bewegungen half das kompakte Bauformat der PYXIS, das Gleichgewicht zu bewahren. „Die Größe und Flexibilität der PYXIS 6K eröffnen eine Reihe neuer Möglichkeiten in der Zukunft“, so Hunt. „Ich möchte ihren Einsatz für künftige vertikale Produktionen vorantreiben, besonders wenn beim Rigging Flexibilität an erster Stelle steht.“

Bei den Dreharbeiten zu ihrem ersten vertikalen Projekt lernte Loeppky, dass die Bildkomposition für das 9:16-Format ein ganz anderes Gespür erfordert. „Die Bildgestaltung im Hochformat unterscheidet sich stark vom Querformat. Es wird mehr Kopfraum benötigt“, sagte sie. „Ich musste das 50/50-Verhältnis aus meinem Kopf verbannen. Es war nicht leicht, eine Zweiereinstellung mit gutem Look-and-feel zu erstellen. Gleichzeitig konnte ich dank ein wenig Filmzauberei viel von der Umgebung aus dem Bild lassen, was sehr hilfreich war, weil wir meist gar nicht die Mittel hatten, große Räume aufwendig auszustatten.“

Die gesamte Postproduktions-Pipeline spielte sich in DaVinci Resolve Studio ab. Den Schnitt des Films machten Editor Brian Clement und Co-Editor David Titus. Coloristin Phoebe Titus übernahm das Grading. Clement merkte an, dass die Blackmagic-RAW-Aufzeichnung im Schnitt echten Spielraum bot. „Wenn man in solch hochauflösenden Formaten filmt, kann man bei der Neukadrierung von Aufnahmen, beim Erstellen neuer Kamerabewegungen in der Postproduktion, bei Zooms und Schwenks sowie beim Hinzufügen dramatischer Akzente durch Smash-Cuts und Nahaufnahmen flexibel vorgehen“, sagte Clement. „So können wir die häufig auf einem Handybildschirm abgespielten Inhalte gerade für diesen Zweck im Schnitt radikal anpassen.“

Phoebe Titus kollaboriert schon viele Jahre mit Bruns und Kammerer und genoss die Arbeit mit den Blackmagic-RAW-Dateien. „Die Dateien geben uns so viel Spielraum“, sagte Titus. „Blackmagic Kameras erfassen Magenta und Blau immer auf so schöne Weise, sodass ich kühle Untertöne in den Schatten toll hervorheben kann.“

Phoebe Titus benutzte die für vertikale Formate ausgerichtete Benutzeroberfläche von DaVinci Resolve Studio. Die Arbeit mit vertikalen Formaten war für sie Neuland. Die Umstellung erforderte also eine gewisse Eingewöhnungszeit. „Es dauerte ein Weilchen, bis ich mich mit den vertauschten Positionen des Node-Baums und der OFX-Positionen im Viewer angefreundet hatte“, sagte Titus. „Doch als ich mich daran gewöhnt hatte, gefiel mir das sehr gut. Ich erkannte schließlich, dass ich nicht mehr so oft auf den Node-Baum schauen muss. Ich musste meine Konzentration auf das Viewer-Fenster, die Scopes und den Bildschirm richten. Das war’s.“

Titus kommt aus dem Bereich der bildenden Kunst zum Colorgrading, nicht aus der Kinematografie. Aus ihrer Perspektive passte der vertikale Bildausschnitt als natürliche Erweiterung. „Ich hab nie verstanden, warum die Leute aus der Filmbranche so wild auf das Breitbildformat waren“, sagte Titus. „Andere Seitenverhältnisse können genauso schön und ebenso effektiv sein. Dank der Digitaltechnik haben wir heute nicht mehr die Einschränkungen von Analogfilm.“

Bei der Farbkorrektur für einen Handybildschirm muss man mehr aus dem Grading rausholen. „Da die Zuschauer den Film hauptsächlich auf ihren Handys, anstatt auf einem größeren Bildschirm sehen, musste ich Kontrast und Helligkeit stärker als sonst betonen. Bei vertikalen Bildformaten sollten Kontrast und Helligkeit eher einer S-Kurve folgen. Dabei liegt der Fokus tendenziell im oberen und nicht im rechten Drittel des Bilds“, merkte Titus an.

Als besondere Highlights hob sie Loeppkys Bildkompositionen auf dem Boot und im Wasser hervor: „Grace hat einen wirklich guten Blick. Diese bei horizontalen Bildformaten unmöglichen Kompositionen lieferten einige hübsche und markante Looks.“

Als einer der Lieblingsmomente beim Colorgrading erwähnte Titus den Übergang zwischen dem Gelbgrün eines Herbstwaldes und dem Blaugrün eines Nebelwaldes. „Vancouver eignet sich hervorragend, um diese Vielfalt an einem einzigen Tag einzufangen. Aber wir hatten großen Spaß, diesen Kontrast im Studio noch zu intensivieren und die nebligen, kühlen Grüntöne des eines Waldes sowie die bernsteinfarbenen, sonnenbeschienenen Grüntöne des anderen hervorzuheben.“

Da der Schnitt bereits in Resolve vorlag, verlief die Übergabe an die Farbkorrektur reibungslos. „Die Online-Bearbeitung war einfach“, sagte Phoebe Titus, die seit über einem Jahrzehnt in DaVinci Resolve Studio unterwegs ist. „An Resolve liebe ich besonders, dass es relativ stabil ist und live speichert. Das vergisst man leicht, weil der Frust schlicht ausbleibt. Aber jedes Mal, wenn mir ein anderes Programm abstürzt, wird mir dieser Vorteil wieder bewusst.“

„Beneath Crimson Sails” ist jetzt auf MuVpix verfügbar.

PRESSEFOTOS

Produktfotos der Blackmagic Pocket Cinema Camera 6K Pro, der Blackmagic PYXIS 6K, von DaVinci Resolve Studio und aller anderen Produkte von Blackmagic Design sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

