IPLANET-KAMPAGNE MIT BLACKMAGIC PYXIS 6K GEFILMT

  Mirror liefert dynamische Werbekampagne aus vier Spots in 6K Open Gate 3:2

Manchester, Vereinigtes Königreich - Montag 20. Oktober 2025 - Drei Perspektiven, ein Ziel. So lautet die Prämisse der neuen Kampagne der italienischen Firma iPlanet, die einen Geschäftsmann, eine Frau und eine Familie auf Reisen begleitet. Bei ihrer Ankunft an einer iPlanet-Ladestation stoßen die Darsteller auf einen echten Multifunktions-Hub für diverse Zwecke: ultraschnelles Laden von Elektroautos, normales Tanken, Ruhe- und Entspannungszonen sowie Gastronomiebereiche für jeden Bedarf.

An der Spitze der Kampagne steht die italienische Werbeagentur Mirror, die kulturelle Nuancen mit kühner Minimalästhetik verbindet. Die Agentur realisierte die Vier-Spot-Kampagne mit Blackmagic PYXIS 6K Digitalfilmkameras, die die Firma Adcom bereitstellte.

„Das Konzept erwuchs aus dem Wunsch, Reisen nicht rein als Fortbewegung, sondern als Entdeckungserlebnis zu inszenieren“, sagte Regisseurin Polina Luchich. „Das Ganze sollte jedoch cineastisch aussehen und ein Reisegefühl vermitteln, ohne künstlich oder gekünstelt zu wirken.“

Die Kampagne zielte auf einen warmen, authentischen Look mit einer weichen, natürlichen Farbpalette ab. Zum Untermalen dieses Stils filmte das Team in 6K Open Gate 3:2 im Blackmagic-RAW-Format mit 25 fps. „Das 3:2-Format eignet sich perfekt für Nahaufnahmen, um Vertrautheit zu erwecken. Für mich ist es der ideale Kompromiss zwischen dem breiteren cineastischen 16:9- und dem ausgewogenerem 4:3-Bildformat. 3:2 ist das native Format der PYXIS und es erschien logisch, es die ganze Produktion hindurch zu verwenden“, sagte DOP Niccolò Francolini.

Francolini zufolge verwendete man in der Produktion einen Satz BLACKWING7 T-abgestimmten Vollformatobjektiven von TRIBE7 bei T1,9 PL und Brennweiten von 27 bis 77 mm. So erzielte man den unverwechselbaren Vintage-Charakter und organisch anmutende Renderings. „Unsere Aufnahmen sollten kein zu digitales Feel haben“, erklärte er. „Die TRIBE7-Objektive lieferten uns die gewünschte elegante, cineastische Textur mit angenehmem Roll-off und weichen Blendenflecken. Es schien total klar, sie mit der PYXIS zu kombinieren.“

Das Projekt wurde zumeist draußen bei viel natürlichem Licht gefilmt. Die Szenen im Inneren der Station wurden mit Aputure LS 1200d Pro LEDs und ARRI HMI PAR 4kW Lampen beleuchtet, um beim Ausarbeiten der Atmosphäre mehr Kontrolle zu haben. Francolini sagte, dass die verschiedenen Umgebungen nur mit einer Kamera erfasst werden konnten, die einen großen Kontrastumfang meisterte.

„Dank des Dynamikumfang bewahrte die Kamera sowohl in den Highlights als auch den Schatten die Details. Das galt für die Wasserspiegelung auf dem See, das Grün der Bergwälder bis hin zum orangenen Glühen der untergehenden Sonne“, erklärte er. „Da wir häufig dem Licht hinterherjagten, mussten wir flexibel sein. Das ging mit dem Dual-Gain-ISO, der uns auch bei wechselnden Bedingungen saubere, rauschfreie Bilder gab.“

RIGS NACH MASS AN REALEN DREHORTEN

Die Kampagne wurde zwischen der toskanischen Küste und der Alpenregion von Piemont in vier, jeweils 30 Sekunden langen Spots gedreht und erforderte entsprechende Flexibilität. „Die Drehorte variierten stark zwischen dem Autoinneren, Tankstellen und Landstraßen, die jeweils unterschiedliche Anforderungen an die Ausrüstung und den Aufbau stellten“, sagte Francolini.

In der Produktion wechselten sich große und kleinere, agilere Teams ab. „Teils arbeiteten wir mit 30 oder 40 Leuten, an manchen Tagen nur mit einer Handvoll“, so Francolini. „In diesen unterschiedlichen Zusammensetzungen bekamen wir Aufnahmen von der Landschaft und von persönlicheren Momenten. Mit kleinerer Crew waren wir beweglicher. Zum Beispiel filmten wir eine Familie auf dem Weg zum Bahnhof mit einem handgeführten Gimbal aus geringer Höhe, um die Kinderperspektive darzustellen.“

Um aus dem Fahrzeuginneren zu filmen, wurde die PYXIS 6K mit einer dreifachen Saugnapfvorrichtung an den Fenstern befestigt. Oder man setzte sie auf maßgeschneiderte Halterungen zwischen Vordersitz und Armaturenbrett, um während der Fahrt Close-ups von den Gesichtern und Gesten zu machen.

„Die spektakulärsten Aufnahmen aus dem Fahrzeuginnen und von Fahrszenen bekamen wir, wenn wir eigene Riggs, Saugnapf- und Magic-Arm-Vorrichtungen und Stahlstangen direkt an der Karosserie befestigten“, sagte Francolini. „Die Kamera ist leicht, aber nicht empfindlich. Wir konnten sie also ohne Risiko mit verlagertem Schwerpunkt auf Auslegern auch horizontal ausfahren.“

Verfolgungsszenen filmte die Crew mit einer Autokamera, die an einem DJI Ronin 2 Schwebestativ auf einem Black Arm-Dämpfungssystem auf dem Fahrzeugdach montiert war. Dies sorgte auch auf unbefestigten Landstraßen für Stabilität. Totalen für Einspieler wurden mithilfe eines 9 Meter großen Krans und Fernsteuerkopfes erfasst, um die Figuren von oben in der Landschaft zu zeigen.

Fürs Monitoring am Set und auf freier Flur nutzte man den kameraeigenen Monitor in Kombination mit externen 7-Zoll-Feldmontioren. Die Schärfeziehung übernahm die erste Kameraassistenz. Die zweite und bei komplexeren Konfigurationen eine weitere dritte Kameraassistenz kümmerten sich um Kontinuität zwischen den verschiedenen Sequenzen und Setups.

VOM SET IN DIE CLOUD

Am Set erzeugten die PYXIS 6K Kameras zusätzlich zu den Blackmagic-RAW-Originalen auch 1080p-H.264-Proxys. Über eine 10-GbE -Verbindung wurden die Proxys direkt in ein über die Blackmagic Cloud gehostetes DaVinci Resolve Projekt hochgeladen.

„Der Editor saß in Belgien und der Colorist in Italien. Beide konnten direkt mit denselben Timelines arbeiten, sobald neues Material eintraf“, sagte der Postproduktionsleiter Alessio Musi. „Dank der Sperrfunktion für Bins und Timelines konnten sie parallel arbeiten und kreative Entscheidungen in Echtzeit teilen. Trotz der Entfernung hatten wir das Gefühl, im selben Studio zu sein.“

Als das Projekt in die Mastering-Phase ging, verknüpfte DaVinci Resolve Studio die aus den Proxys hervorgegangenen Timelines automatisch mit den Blackmagic-RAW-Originalen der Kamera. „Es machte einen großen Unterschied, durchgängig in Resolve zu arbeiten“, so Musi. „So blieben unsere Abläufe fließend und kollaborativ und wir konnten schnell mal eben Änderungen machen und technische Hürden reduzieren.“

Die Regisseurin empfand im Nachhinein auch, dass die von der Produktion gewählten echten Standorte die Authentizität der Marke rüberbrachte. „Alles wurde real vor Ort ohne Greenscreens oder CGI gedreht“, fügte Luchich hinzu. „Ich hoffe, dass diese Authentizität auch beim Publikum ankommt und vielleicht auch neue Denkweisen über das Reisen und die Mobilität anstößt.“

PRESSEFOTOS

Produktfotos der PYXIS 6K, von DaVinci Resolve Studio und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie. Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

