BLACKMAGIC DESIGN STELLT VOR: DAVINCI RESOLVE 21.1

  Großes Update mit KI-Assistentenintegration, erweiterter Kameraunterstützung,   verbesserten Multicam-Workflows und über 25 neuen Krokodove-Grafiktools

IBC 2026, Amsterdam, Netherlands - Dienstag 8. September 2026 - Blackmagic Design hat heute DaVinci Resolve 21.1 vorgestellt, ein umfangreiches neues Update mit KI-Assistentenintegration. Damit können Anwendende Aufgaben wie die Medienorganisation oder das Batch-Rendering effizient erledigen. Darüber hinaus werden im Foto-Modul nun mehr Kameraformate unterstützt. Das Fusion-Toolkit für 3D- und Formenerstellung wurde außerdem um mehr als 25 neue Krokodove-Tools erweitert. Insgesamt stehen über 100 neue Tools und Bedienelemente für schnellere Schnitt- und Colorgrading-Workflows zur Verfügung. Anwendende können DaVinci Resolve 21.1 jetzt kostenlos von der Blackmagic Design Website herunterladen.

Blackmagic Design stellt DaVinci Resolve 21.1 auf der IBC 2026 am Stand Nr. 7.C49 vor.

DaVinci Resolve 21.1 unterstützt jetzt die Integration von KI-Assistenten wie Claude, Claude Code und ChatGPT Codex. Damit können Anwenderinnen und Anwender Projekte analysieren, Medien verwalten, Einstellungen anpassen und Batch-Renderings per Eingabe in Alltagssprache ausführen. So können Sie ihre KI-Assistenz beispielsweise bitten, aus Langformmaterial Highlight-Schnitte zu erstellen, unerwünschte Clips zu entfernen und Deliverables zu rendern. Das schafft mehr Freiraum für kreative Entscheidungen, statt sich in Routineaufgaben festzufahren.

Das Foto-Modul unterstützt jetzt eine größere Bandbreite an Kameraformaten, darunter die GFX- und X-Serie von Fujifilm, die Leica SL sowie die Sony A7R V1. Fotografen, die mit diesen Kameras arbeiten, können ihre Dateien daher direkt und ohne vorherige Konvertierung importieren. Bildeinstellungen im Foto-Modul lassen sich nun im Inspektor mit DaVinci Resolve Gradingpulten anpassen, einschließlich des DaVinci Resolve Micro Color Panel. So kann man selbst Hand anlegen, um schnellere und präzisere Anpassungen vorzunehmen. Die Unterstützung für ResolveFX wurde im Farbe-Modul um erweiterte Funktionen im Himmelersatz in Standbildern ergänzt.

Auch das Medien-Modul wurde in zahlreichen Bereichen verbessert, wodurch sich Medien nun einfacher prüfen und verwalten lassen. Der Source Viewer behält jetzt das ursprüngliche Seitenverhältnis des Quellmaterials bei, unabhängig von der Ausrichtung der Timeline. So wird das Material bei Workflows mit beiden Formaten ohne manuelle Anpassungen korrekt dargestellt.

In der Mediathek können jetzt alle bearbeitbaren Felder direkt in der Listenansicht geändert werden. Mit der Tab- und Eingabetaste lässt sich zudem zwischen Zeilen und Spalten navigieren, um Metadaten schneller einzugeben. Eine neue Entschlüsselungsoption in den Einstellungen ermöglicht es, für KI-Tools bevorzugt Medien in voller Auflösung zu verwenden. Ist das bevorzugte Medium offline, kann stattdessen auf jedes verfügbare Medium zurückgegriffen werden.

Beim Exportieren eines Projektarchivs stehen jetzt Optionen zur Verfügung, nur verwendete Medien einzuschließen, zwischen Originalen und Proxys zu wählen sowie den Render-Cache, LUTs und Galerie-Standbilder einzubeziehen. Beim Zusammenlegen von Projekten wird den gerenderten Projektmedien jetzt eine DRP-Datei beigefügt.

Die Multicam-Workflows im Montage-Modul wurden ebenfalls erweitert: Ein neuer Button für den Multicam-Modus im Timeline-Viewer zeigt den aktuellen Clip im Source Viewer an und ermöglicht so einen nahtlosen Wechsel zwischen den Kameraperspektiven. Anwendende können dadurch bei der Clipvorschau in der Mediathek ihre aktuelle Position nicht mehr verlieren. Wenn sie zurück zur Timeline wechseln, kehrt der Source Viewer automatisch in den Multicam-Modus zurück. Beim Erstellen von Multicam-Clips können Anwendende jetzt Zeitlücken im Timecode als Schnittstelle behandeln, wodurch sich Material aus Multicam-Drehs schneller synchronisieren lässt.

Neue Tastaturkurzbefehle ermöglichen die Steuerung von bis zu 25 Multicam-Perspektiven. Anwendende, die an großen Konzert-, Sport- oder Eventproduktionen arbeiten, können jetzt schneller zwischen Kameras umschalten. Die Kurzbefehle zur Spurenauswahl unterstützen nun bis zu 32 Spuren. Zudem können Audiowellenformen automatisch auf die verfügbare Spurhöhe skaliert werden. So lassen sich die Audiopegel von Clips mit unterschiedlicher Lautstärke ohne manuelle Anpassungen deutlich erkennen.

Der überarbeitete Trimm-Editor im Montage-Modul ermöglicht präzise Anpassungen auf Frame-Ebene durch Ziehen im Viewer. Anwenderinnen und Anwender können jetzt in der Timeline neben den Clipnamen auch die Clipdauer anzeigen lassen. So lassen sich Clips schneller auf einen Blick identifizieren. Der Inspektor unterstützt jetzt Presets. Dadurch können Anwenderinnen und Anwender bevorzugte Parameterkonfigurationen für Video, Audio, Übergänge und Transformierungen speichern und jederzeit wieder aufrufen. Das erspart wiederholte manuelle Einstellungen in verschiedenen Projekten.

Im Index-Fenster können Anwendende ihre Markerliste jetzt als professionell gestalteten PDF-Bericht exportieren. So lassen sich Notizen unkompliziert mit Kunden oder Mitarbeitenden außerhalb von DaVinci Resolve teilen. Die Funktion „Mit aktueller Timeline vergleichen“ verfügt über eine überarbeitete Benutzeroberfläche, die die Navigation und Prüfung bestimmter Bereiche des Schnitts erleichtert.

Das Schnitt-Modul bietet jetzt zwei neue Optionen für den Timecode-Timer des Quellmaterials im Modus „Quellband“ und im Viewer für mehrere Quellen. Damit stehen beim Schnitt präzise Referenzpunkte für Offsets und Dauer zur Verfügung. Neue Bearbeitungseinstellungen „Wiedergabe beim Scrubben anhalten“, „Audio beim Frame-Wechsel immer wiedergeben“ und „Klinge wählt Clip nach Playhead“ ermöglichen eine noch genauere Anpassung von DaVinci Resolve an den persönlichen Schnitt-Workflow.

Im Farbe-Modul unterstützt die Funktion MultiMaster Trim jetzt individuelle Trimmpässe für Dolby Vision-, HDR10+- und HDR-Vivid-Workflows. Dadurch lässt sich jedes HDR-Format unabhängig graden, anstatt einen gemeinsamen Trimmpass zu verwenden. Coloristen, die mehrere Ausspielversionen erstellen, können somit jede Fassung gezielt feinabstimmen, ohne Kompromisse bei den anderen Versionen eingehen zu müssen. Die Ausgabeskalierung kann jetzt für jeden Trimm-Vorgang individuell überschrieben werden, sodass sich unterschiedliche Seitenverhältnisse unabhängig voneinander kadrieren lassen. Ein eigener Timeline-Cache pro Trimm-Vorgang verhindert zudem zeitaufwendiges erneutes Cachen beim Wechsel zwischen verschiedenen Deliverables. Beim Navigieren zwischen gestapelten Clips im Farbe-Modul bleibt die Position des Abspielkopfs jetzt erhalten. So können Anwendende schnell zwischen Ebenen wechseln, ohne ihre aktuelle Position zu verlieren.

DaVinci Resolve 21.1 unterstützt jetzt eine größere Auswahl an Farbräumen und Farbmanagement-Lösungen, darunter GoPro Log, Leica L-Log, DJIs D-Gamut2 und D-Log2 sowie Vivos Wide Gamut und Log. Anwendende, die mit diesen Kameras drehen, können nativ arbeiten, ohne manuelle Konvertierungen vornehmen zu müssen. Darüber hinaus wurden zusätzliche Kamera-Transform-LUTs sowie weitere Farbraumoptionen für ACES Transform hinzugefügt.

Mehr als 25 neue Krokodove-Tools erweitern die 3D- und Form-Tools erheblich. Das Tool Connect 3D erstellt Verbindungen zwischen Eckpunkten, Heightfield Create 3D ermöglicht die tiefenbasierte Verformung von Ebenen mithilfe von klickbaren Bildbereichen, und Tube Create 3D erzeugt rohrförmige Objekte, die einem Pfad folgen. Mit dem neuen 3D-Region-Toolset lassen sich Effekte auf festgelegte Bereiche innerhalb der 3D-Umgebung beschränken. Über den Node sPrimitive Create lassen sich grundlegende Formen wie Kreuze, Polygone, Rechtecke und Sterne schnell erstellen. Neue, erweiterte Werkzeuge zur Bearbeitung von Kanten unterstützen zudem anspruchsvollere Workflows im Grafikdesign.

Der Makro-Editor in Fusion unterstützt jetzt das Laden von Makros direkt aus DRFX-Vorlagenpaketen und erkennt diese automatisch. Dadurch können Anwenderinnen und Anwender gespeicherte Vorlagen schnell aufrufen und wiederverwenden. Makros lassen sich in bestimmten Vorlagenkategorien speichern und stehen damit in den Schnitt- und Montage-Modulen zur Verfügung. Der Editor bietet jetzt zudem die Verwaltung von Miniaturansichten sowie ein Update der Funktion zur Tool-Auswahl. Damit können Anwender nun Tools im Node-Flow ändern und das zugehörige Makro nahtlos aktualisieren, während die Steuerelementauswahl und Layout-Anpassungen erhalten bleiben.

Ein neuer linienbasierter Kalibrierungstyp im Linsenverzeichnungs-Tool bietet Anwendenden eine alternative Methode zur Korrektur von Objektivverzerrungen. Der Animator-Modifikator in Fairlight umfasst jetzt Hochpass- und Tiefpassfilter-Regler. So können Anwendende bestimmte Frequenzbereiche des Quellaudios gezielt verwenden, um Animationsparameter präzise anzusteuern. MultiText unterstützt jetzt zudem das Ausrichten von Ebenen relativ zueinander und ermöglicht so eine pixelgenaue Platzierung bei der Arbeit mit mehreren Textelementen.

Blackmagic Cloud Presentations wurde ebenfalls um Unterstützung für Untertitel, das Teilen von Anmerkungen und Antworten auf Kommentare erweitert. Dies erleichtert die Zusammenarbeit von Kunden und Auftraggebern bei der Prüfung und Freigabe.

Auch die Unterstützung von Formaten und Codecs wurde ausgebaut: GPU-beschleunigte HTJ2K-Decodierung mit Kakadu sowie hardwarebeschleunigte HEIC-Decodierung auf Apple Silicon ermöglichen eine schnellere Wiedergabe und Verarbeitung dieser Formate. DaVinci Resolve 21.1 unterstützt unter Windows zudem NVIDIA-RTX-Spark-Systeme. Darüber hinaus stehen 20 neue Scripting-APIs mit integrierter Konsolenunterstützung zur Verfügung, die eine umfassendere Workflow-Automatisierung ermöglichen.

„Dank der Unterstützung durch KI-Assistenten können unsere Anwenderinnen und Anwender jetzt Claude oder ChatGPT wiederkehrende Aufgaben übertragen. Beispielsweise mit dem Erstellen von Highlight-Schnitten, dem Organisieren von Medien oder dem Batch-Rendering. So bleibt für kreative Entscheidungen mehr Zeit“, so Grant Petty, CEO von Blackmagic Design. „Zudem haben wir im Foto-Modul die Unterstützung für Kameras erweitert, neue Multicam-Workflows sowie über 25 neue Krokodove-Tools in Fusion hinzugefügt und die Performance von mehr als 100 Funktionen verbessert. Es ist ein riesiges Update, und wir sind gespannt darauf, was unsere Kunden mit diesen neuen Tools gestalten werden.“

VERFÜGBARKEIT UND PREIS

DaVinci Resolve 21.1 kann jetzt kostenlos von der Blackmagic Design Website heruntergeladen werden. [/de/products/davinciresolve/whatsnew]

PRESSEFOTOS

Fotos von DaVinci Resolve 21.1 und allen anderen Blackmagic Design Produkten sind unter www.blackmagicdesign.com/de/media/images erhältlich.

ÜBER BLACKMAGIC DESIGN

Blackmagic Design entwickelt die weltweit anspruchsvollsten Videobearbeitungsprodukte, Digitalfilmkameras, Farbkorrektursysteme, Videokonverter, Videomonitoringsysteme, Kreuzschienen, Live-Produktionsmischer, Diskrekorder, Waveform-Monitore sowie Echtzeit-Filmscanner für die Kino-, Postproduktions- und Fernsehbranchen. Mit seinen DeckLink Capture-Karten hat Blackmagic Design in puncto Qualität und Bezahlbarkeit die Postproduktionsbranche revolutioniert, und die mit einem Emmy™ ausgezeichneten DaVinci Farbkorrekturprodukte des Anbieters gelten seit 1984 als Vorreiter der Film- und Fernsehindustrie.

Blackmagic Design bringt weiterhin laufend bahnbrechende Innovationen auf den Markt. So zum Beispiel die 6G-SDI- und 12G-SDI-Produkte sowie Lösungen für stereoskopische 3D- und Ultra-HD-Workflows. Das von weltweit führenden Postproduktionsfachleuten und -Ingenieuren gegründete Unternehmen unterhält Niederlassungen in den USA, Großbritannien, Japan, Singapur und Australien. Weitere Informationen erhalten Sie auf www.blackmagicdesign.com/de

